03.09.2017
Umzugshelfer auf drei Rädern

Die »Ape« kommt auch in kleinste Gassen hinein

Regensburg — 
Warum die Diakonie in der alten Donaustadt den italienischen Kult-Transporter »Ape« in der Flüchtlingshilfe nutzt.
Vorstandsfrau Sabine Rückle-Rösner dankt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer für die Unterstützung zur Anschaffung der Ape.
Vorstandsfrau Sabine Rückle-Rösner dankt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer für die Unterstützung zur Anschaffung der Ape.

 

Mittels mehrerer Projekte unterstützt die Diakonie Regensburg Flüchtlinge und Asylbewerber bei der Wohnungssuche und – wenn sich eine solche Möglichkeit auftut – beim Umzug selbst. Für dieses neue Projekt mit Ehrenamtlichen, das »Umzugsmanagement«, ist mit aktiver Unterstützung der Evangelischen Landeskirche, der Stadt Regensburg und Spenden ehrenamtlicher Helferinnen eine Ape TM als Transportfahrzeug angeschafft worden.

Mit dem italienischen Kultauto kommt man bei Umzügen auch noch in die engsten Gassen des mittelalterlichen Regensburg, und so können gebrauchte Kühlschränke, Waschmaschinen und Kleinmöbel überall hingebracht werden. Zudem wird noch vom Schlüsselsatz über Schraubendreher bis zur Wasserrohrzange robustes Werkzeug angeschafft und in der Ape deponiert.

Damit soll den Menschen ermöglicht werden, Haushaltsgeräte selbst anzuschließen und einfache Reparaturen vorzunehmen, wenn sie eine Wohnung gefunden haben. Diese Grundausstattung an Werkzeug wird in einen Kasten gesteckt und soll im Fahrzeug bleiben. Auch können mit dem ratternden Kleintransporter kleinere Möbelspenden abgeholt und dorthin gebracht werden, wo sie benötigt werden. Größere Sachspenden für Flüchtlinge werden weiterhin mit dem Feuerwehrauto transportiert, das in der Innenstadt zu schwerfällig und nicht wendig genug ist.

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