Bayerische Landessynode trifft sich Ende November in Amberg

Die evangelische Landessynode trifft sich zu ihrer Herbsttagung, dieses Mal in der Oberpfalz. Sie berät über den Haushalt und will über neue Angebote für die Menschen in einer säkularen Welt nachdenken.
Plenum der Landessynode
Plenum der Landessynode

Das Kirchenparlament der rund 2,4 Millionen Protestanten in Bayern tagt Ende November in Amberg. Im Zentrum der Beratungen vom 26. bis 30. November steht der Haushalt 2018, wie die bayerische evangelische Landeskirche am Montag mitteilte. Den 108 Synodalen liegt diesmal ein Haushaltsplan mit einem Volumen von rund 923 Millionen Euro vor. Tagungsort ist das Amberger Congress Zentrum.

Am Montagvormittag spricht zum Auftakt Synodenpräsidentin Annekathrin Preidel, dann folgen der Rechenschaftsbericht des Landessynodalausschusses sowie der Bericht von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Am Montagnachmittag will der für Finanzen zuständige Oberkirchenrat Erich Theodor Barzen dann den Haushalt einbringen.

Landessynode beschließt den Haushalt für 2018

Auf der Tagesordnung stehen außerdem eine neue Vereinbarung zur Partnerschaft zwischen der bayerischen Landeskirche und der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea. Am Montagabend wollen zwei Jugenddelegierte von der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes im Frühjahr in Namibia berichten, an der auch eine bayerische Delegation um Synodenpräsidentin Preidel teilnahm.

Am Dienstagmorgen wollen die Synodalen einen Friedensimpuls im Schlosshof des Kurfürstlichen Schlosses in Amberg setzen. Für den Mittag ist ein Bericht zum in diesem Jahr begonnen Reformprozess der Landeskirche, »Profil und Konzentration« (PuK), geplant. Mit dem PuK-Prozess will die Landeskirche darüber nachdenken, wie sie ihre Angebote in einer säkularen Welt besser an die Menschen bringen kann.

Kirche will mit neuen Angeboten alle Menschen erreichen

Insgesamt sind für die Herbsttagung 19 Eingaben und Anträge eingegangen. So bittet etwa die Evangelische Jugend in Bayern die Landessynode, sich dafür einzusetzen, dass der Reformationstag (31. Oktober) dauerhaft ein gesetzlicher Feiertag bleiben soll. In diesem Jahr wurde er wegen des 500. Reformationsjubiläums deutschlandweit als einmaliger gesetzlicher Feiertag begangen.

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