Etwa 400.000 weniger Besucher

Nürnberg — 
An Heiligabend geht der berühmte Nürnberger Christkindlesmarkt zu Ende. Die beiden Stadtdekane lassen ihn mit einem Advents-Schlusswort ausklingen. Aber warum kamen in diesem Jahr nur so wenige Menschen?
Winter Nürnberg Christkindlesmarkt

 

Den Christkindlesmarkt in Nürnberg haben in diesem Jahr nach Angaben der Stadt rund 2,1 Millionen Menschen besucht. Das sind etwa 400.000 weniger als im Vorjahr. Man führe den Rückgang auf den diesjährigen kürzeren Advent und damit weniger Markttage zurück, heißt es.

Die Polizei spricht in ihrer Bilanz des Christkindlesmarkt von einem positiven Verlauf. Die Beamten in Uniform und Zivil hätten das Sicherheitsgefühl der Besucher stärken können. Während des gesamten Christkindlesmarktes sei keine einzige Anzeige eingegangen, weil niemand tätlich oder verbal attackiert worden sei. 70 Fundsachen wie Geldbörsen, Ausweise, Handys oder Geldscheine wurden bei der Polizei abgegeben, die diese an das Fundamt weiterleitete.

Der evangelische Dekan Jürgen Körnlein und sein katholischer Amtskollege Hubertus Förster werden am 24. Dezember 2017 voraussichtlich auf der Bühne vor der Nürnberger Frauenkirche zu den Besuchern und den Markthändlern sprechen. Das 2017 gewählte Christkind Rebecca Ammon soll ebenfalls an der Andacht teilnehmen und anschließend berichten, wie seine erste Amtszeit war.

 

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