Christian Probst

Kirchlicher Beauftragte für privates Fernsehen (Nordbayern)

Der Blick durch den Sucher eines Fotoapparates oder auf das Display einer Kamera ist für mich oft wie Meditation. Ich bleibe stehen, betrachte, was ins Auge fällt und überlege, für was es steht.
Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für bewegte Bilder, die mir im Fernsehen entgegen-flimmerten. Ich erinnere mich noch an die James-Bond-Filme, die in den öffentlich-rechtlichen Sendern rauf und runter gespielt wurden, »Wetten-DASS…?!«-Abende mit der ganzen Familie oder das »Wort zum Sonntag«. Bewegte Bilder gehen einfach am besten ins Auge. Als Theologiestudent beschäftigte mich auch die Frage, wie unterschiedliche Medien dem Glauben Ausdruck verleihen. In meiner Praxis als Gemeindepfarrer träumte ich oft von Videoprojekten, die meist aus Zeitgründen nicht zu verwirklichen waren.

Als Fernsehbeauftragter in Nordbayern gehe ich jetzt gezielt diverse Projekte an, die Glauben im Leben filmisch darstellen. Ich verstehe mich als Brückenschlager zwischen Gemeinde und Medienwelt. Weltoffen, fundiert und kritisch beleuchte ich Themen aus der ganzen Spannbreite von »Leben und Glauben«. Als Pfarrer weiß ich mich dabei von der Vielfalt des Lebens beschenkt, die von der Wiege bis zur Bahre aus Gottes Armen kommt und wieder in sie aufgenommen wird.

Christian Probst ist verheiratet, Pfarrer, Songwriter und im Evangelischen Presseverband (EPV) der kirchliche Beauftragte für privates Fernsehen in Nordbayern.

Kirche in Bayern

»Profil und Konzentration« heißt der umfassende Reformprozess, den die Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern auf ihrer Frühjahrstagung in Coburg verabschiedet hat. Trotz sinkender Mitgliederzahlen will die bayerische Landeskirche damit »visionär in die Zukunft« starten und besinnt sich in der Lutherstadt auf ihre »ureigene protestantische Veränderungskraft«.
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Kirche in Bayern


Zum 500 jährigem Jubiläum von Martin Luthers 95 Thesen zieht es viele Besucher an die Orte, an denen der Reformator Geschichte geschrieben hat. Dazu zählt in Bayern besonders das oberfränkische Coburg. Dort fand der landesweit geächtete Luther im Jahr 1530 eine sichere Unterkunft, während sein Freund Philipp Melanchthon auf dem Augsburger Reichstag das sogenannte „Augsburger Bekenntnis“ (confessio augustana) einbrachte.
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