Gabriele Ingenthron

Redakteurin

Gabriele Ingenthron ist Sonntagsblatt-Redakteurin in Regensburg.

Krone für einen Sommer

Stephanie Müller steht vor der evangelischen Christuskirche in Landshut
Bei der Landshuter Hochzeit, die vom 30. Juni bis 23. Juli in der niederbayerischen Hauptstadt aufgeführt wird, gibt es heuer eine evangelische Prinzessin. Im Interview berichtet die 19-jährige Stephanie Müller von der ersten Kostümprobe für das historische Fest und ihrer Zeit in der evangelischen Jugend.
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Reformationsjubiläum

Von links: Diakon Friedrich Rössner, Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel und Gudrun Scheiner-Petry (Amt für Gemeindedienst).
Im Reformationsjubiläumsjahr erhält der Dekanatskirchentag am 24. und 25. Juni 2017 in Neumarkt wortgewaltige Unterstützung durch schweres Gerät: Mit drei großen Trucks reist die Aktion »Wort.Transport« vom Amt für Gemeindedienst in Nürnberg an. Mit dabei ein Doppeldecker-Bibelbus, eine Lastwagenkirche und ein Luther-Truck.
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Abschiebungen nach Afghanistan

Ramin (links) und Mahmood leben seit einem Jahr in Kallmünz: Ihre Geschichte könnte eine Erfolgsgeschichte der Integration sein. Doch auch sie sind von Abschiebung bedroht.
Deutschland - das klingt wie eine Verheißung. Für dieses Land haben Ramin (16) und Mahmood (17) ihre Heimat Afghanistan verlassen. Vor einem Jahr sind die beiden Jugendlichen im oberpfälzischen Kallmünz gestrandet. Sie gehen zur Schule und integrieren sich. Es sieht nach einer Erfolgsgeschichte aus. Doch seit dem Rückführungsabkommen vom Herbst 2016 sind afghanische Flüchtlinge von Abschiebungen bedroht.
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Wert der Höflichkeit

Rainer Erlinger, bekannt durch seine Kolumne »Die Gewissensfrage« im Magazin der Süddeutschen Zeitung, hält die Umgangsformen im Internet für »grauenvoll«. Das Problem dabei sei, dass den meisten Nutzern nicht bewusst sei, dass hinter der Tastatur und dem Bildschirm ein Mensch sitze, sagte Erlinger im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd), das er anlässlich seiner Lesung in Regensburg gab. Erlinger hat mehrere Bücher über Moral und Höflichkeit verfasst. Pro Monat erhält er bis zu 100 Zuschriften von Lesern, die ihn nach seiner Meinung zur Alltagsmoral befragen.
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Interview mit Reiner Kunze

Reiner Kunze Porträt
»Die wunderbaren Jahre«: Mit diesem Buch hat der Autor Reiner Kunze 1976 ein Publikum erreicht, von dem jeder Lyriker träumt – hunderttausendfach hat es sich verkauft. Dabei ist es ein Werk, das so viel persönliche Verzweiflung, so viel Schmerz enthält über die Zeit damals, die politische Lage und was sie mit ihm als Mensch gemacht hat. Der 83-Jährige musste damals die DDR verlassen, andernfalls wäre er wegen seiner oppositionellen Haltung für Jahre ins Gefängnis gewandert.
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Luther-Pop-Oratorium

Frank Winkels als Luther bei der Uraufführung des gleichnamigen Pop-Oratoriums von Komponist Dieter Falk und Librettist Michael Kunze.
Das Luther-Pop-Oratorium kommt nach München: Am 18. März gastiert das Mammutwerk von Dieter Falk und Michael Kunze in der Olympiahalle. Bei den 2100 Sängerinnen und Sängern steigt deshalb die Nervosität. Damit alle ihre Einsätze treffen, probt der Riesenchor am Samstag, 4. März, im Gasteig. Das Sonntagsblatt hat sich schon vorher bei den Teilnehmenden umgehört.
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