Susanne Schröder

Redakteurin

Susanne Schröder, Jahrgang 1976, Studium der Neueren deutschen Literatur und der Politikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Volontariat beim Evangelischen Presseverband für Bayern. Redakteurin für Sonntagsblatt und epd im Kirchenkreis München und Oberbayern.

Seit 2002 schreibe ich als Redakteurin beim Evangelischen Sonntagsblatt über soziale Themen und kirchliches Umweltmanagement, Neubauprojekte und Strukturfragen, Ökumene und interreligiösen Dialog. Ich schätze diese Themenvielfalt. Geschichten interessieren mich – vor allem solche, die dicht am Menschen und an den Grundfragen des Lebens dran sind. Wie wollen wir alt werden? Wann darf ein Mensch sterben? Wie gehen wir mit Fremden um? Was tun wir für Außenseiter? Es beeindruckt mich immer wieder, wie viele Menschen mit leidenschaftlichem Ernst am Zusammenhalt der Gesellschaft arbeiten. Über sie zu schreiben, ist ein Privileg.

Nationalsozialismus

BLV-Vizepräsident Reinhold Baier, Charlotte Knobloch und "!Nie wieder"-Sprecher Eberhard Schulz bei der Buchvorstellung.
Sie waren begeisterte Fans, großartige Fußballer, fleißige Vereinsmitglieder - doch ab 1933 waren Menschen mit jüdischen Wurzeln in den deutschen Fußballvereinen unerwünscht. Die Initiative »!Nie wieder - Erinnerungstag im deutschen Fußball« hat jetzt gemeinsam mit dem Bayerischen Fußballverband ein digitales »Buch der Erinnerung« ins Leben gerufen. Es soll den in der NS-Zeit verstoßenen, verfolgten und ermordeten Vereinsmitgliedern ein Denkmal setzen.
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Unglück, Tod und Trauer

Dietmar Frey leitet die evangelische Notfallseelsorge München.
Notfallseelsorger sind Experten für schwierige Gespräche. Sie begleiten Menschen, die zum Beispiel ihr Kind, den Ehemann oder die beste Freundin durch ein Unglück verloren haben. Doch eigentlich ist jeder gefragt, wenn Mitmenschen ein Schicksalsschlag ereilt. Was sagt man da? Und was sagt man besser nicht? Ein Gespräch mit Dietmar Frey, dem Leiter der evangelischen Notfallseelsorge im Dekanat München.
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Augustiner in München

Pater Felix (vorn) und Prior Pater Matthäus vom Augustinerkonvent Maria Eich.
Wer heute in München »Augustiner« sagt, denkt als Erstes an ein kühles Bier. Doch das Brauhaus an der Landsbergerstraße gäbe es nicht ohne die Augustinermönche, die im Herzen der Stadt wirkten, bis die Säkularisation des Grafen Montgelas sie 1803 vertrieb. Doch die Mönche sind längst zurückgekehrt: Seit 1953 betreuen Augustiner den Wallfahrtsort Maria Eich bei Planegg. Wie geht es ihnen beim Gedanken an ihren »Mitbruder« Martin Luther?
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