Susanne Schröder

Redakteurin

Susanne Schröder, Jahrgang 1976, Studium der Neueren deutschen Literatur und der Politikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Volontariat beim Evangelischen Presseverband für Bayern. Redakteurin für Sonntagsblatt und epd im Kirchenkreis München und Oberbayern.

Seit 2002 schreibe ich als Redakteurin beim Evangelischen Sonntagsblatt über soziale Themen und kirchliches Umweltmanagement, Neubauprojekte und Strukturfragen, Ökumene und interreligiösen Dialog. Ich schätze diese Themenvielfalt. Geschichten interessieren mich – vor allem solche, die dicht am Menschen und an den Grundfragen des Lebens dran sind. Wie wollen wir alt werden? Wann darf ein Mensch sterben? Wie gehen wir mit Fremden um? Was tun wir für Außenseiter? Es beeindruckt mich immer wieder, wie viele Menschen mit leidenschaftlichem Ernst am Zusammenhalt der Gesellschaft arbeiten. Über sie zu schreiben, ist ein Privileg.

Unglück, Tod und Trauer

Dietmar Frey leitet die evangelische Notfallseelsorge München.
Notfallseelsorger sind Experten für schwierige Gespräche. Sie begleiten Menschen, die zum Beispiel ihr Kind, den Ehemann oder die beste Freundin durch ein Unglück verloren haben. Doch eigentlich ist jeder gefragt, wenn Mitmenschen ein Schicksalsschlag ereilt. Was sagt man da? Und was sagt man besser nicht? Ein Gespräch mit Dietmar Frey, dem Leiter der evangelischen Notfallseelsorge im Dekanat München.
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Augustiner in München

Pater Felix (vorn) und Prior Pater Matthäus vom Augustinerkonvent Maria Eich.
Wer heute in München »Augustiner« sagt, denkt als Erstes an ein kühles Bier. Doch das Brauhaus an der Landsbergerstraße gäbe es nicht ohne die Augustinermönche, die im Herzen der Stadt wirkten, bis die Säkularisation des Grafen Montgelas sie 1803 vertrieb. Doch die Mönche sind längst zurückgekehrt: Seit 1953 betreuen Augustiner den Wallfahrtsort Maria Eich bei Planegg. Wie geht es ihnen beim Gedanken an ihren »Mitbruder« Martin Luther?
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Urlaub für erschöpfte Angehörige

Merle Härtig und Manuel Ziegler.
Die Verantwortlichen der Bildungs- und Erholungsstätte Langau blicken nach der Rundum-Sanierung in Höhe von acht Millionen Euro optimistisch in die Zukunft. Künftig können sich dort nicht nur Familien mit behinderten Kindern erholen, sondern auch die Angehörigen demenzkranker Menschen. Ein Problem aber bleibt.
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KZ-Gedenkstätte

Versöhnungskirche Dachau
Sie war ein Stein des Anstoßes, und sie ist bis heute ein Ort des Dialogs, der Erinnerung und der Versöhnung: Am 30. April 1967 weihte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Versöhnungskirche Dachau ein. Sie ist das einzige evangelische Gotteshaus in einer KZ-Gedenkstätte. Ihre Ausstrahlung verdankt sie neben der klugen Architektur vor allem den Menschen, die in den letzten 50 Jahren hier ihren Dienst taten.
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Ökumenischer Studienkurs Josefstal

Das evangelische Studienzentrum in Josefstal
Im oberbayerischen Josefstal findet derzeit der 50. Ökumenische Studienkurs der bayerischen Landeskirche statt. Vertreter von 27 christlichen Kirchen unterschiedlicher Konfessionen aus 15 Ländern von Island bis Rumänien, von Russland bis Österreich sprechen über Gemeinsamkeiten und offene Baustellen im gegenseitigen Verständnis. Die Begegnung findet seit 1967 jedes Jahr statt – ebenso lang ist Josefstal Mitglied in der friedensstiftenden Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry. Das Tagungsmotto zum 50. Geburtstag des Studienkurses lautet »Versöhnung«. Ein Gespräch mit Oberkirchenrat Michael Martin über Europa, Versöhnung und den Frieden.
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