Timo Lechner

Redakteur

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Broschüre »Offene Türen«

Die Mevlevi-Derwische der Sufi-Gemeinschaft in St. Sebald
Autor
Wer wissen will, wie sich interkulturelles religiöses Leben in der Stadt abspielt, der sollte zum Religions-Reiseführer »Offene Türen« greifen. Johannes Lähnemann, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Vorsitzender der »Religionen für den Frieden Nürnberg«, erklärt im Gespräch mit Timo Lechner, was sich hinter dem Werk verbirgt.
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Auszeichnung

Buchhändlerin Doris Höreth mit dem Buch von Mehrnousch Zaeri-Esfahani
Autor
Die Buchhandlung Pelzner im Nürnberger Stadtteil Eibach ist »Bayerns Buchhandlung des Jahres 2017« – eine Nachricht aus dem Kultusministerium machte neugierig. Vor allem wegen der Begründung, in der Minister Ludwig Spaenle den Inhabern Doris und Thomas Höreth einen »hervorragenden Beitrag zur kulturellen Bildung« attestiert. Und zur Völkerverständigung, wie nicht zuletzt die gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde organisierte »Denkwerkstatt« mit der iranischen Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani am 6. Oktober zeigt.
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Kirchenasyl

Autor
Sie fallen sich in die Arme, als sie sich wieder im Gemeindehaus von St. Jobst in Nürnberg treffen: Pfarrerin Silvia Jühne, Diakonin Katrin Straupe und ihr ehemaliger Hausnachbar Zilan Sadon. Ein paar Monate war der 22-Jährige hier 2015 im Kirchenasyl. Und ohne dieses wäre Zilan sicherlich nicht gerade auf dem besten Weg, es in Deutschland zu »schaffen«.
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Musikszene

Die Wolfgang Buck Band am 14. November 2015 in der Alten Synagoge in Kitzingen.
Autor
Am 7. Oktober findet nach 25 Jahren der letzte Auftritt der Wolfgang Buck Band statt. Die Formation hat sich mit den Mundart-Songs des evangelischen Theologen und Musikers Wolfgang Buck ein großes Publikum weit über Franken hinaus erspielt. Doch das Ende ist auch ein Anfang: Buck macht solo weiter – und mit dem neuen Trio-Projekt »Buck 3«.
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Diakonieverein Eckental

Ute Krahl (links), Vorsitzende des Diakonievereins Eckental, und ihr Helferteam
Autor
Wenn man sich neu erfinden muss, geht das Ganze oft durch den Magen – möglichst im positiven Sinn, aber noch besser, wenn andere dadurch satt werden. So könnte man beschreiben, was seit Februar 2017 in Forth geschieht: Dort hat der Diakonieverein Eckental die »Eckentaler Tafel« mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs für Bedürftige gegründet. Und schöpft damit nicht nur neuen Sinn für sich, sondern auch Hoffnung für die Besucher.
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Geschichte NS-Zeit

Adolf Hitler hinter Gittern in Untersuchungshaft am 30. November 1923. In Landsberg wird er »Mein Kampf« schreiben. Und ein Amtsarzt wird interessante Details in die Krankenakte schreiben.
Autor
Es gibt Dinge, die will man eigentlich gar nicht so genau wissen, die aber dennoch Stoff für Klatsch und daher unerhört interessant sind. Zum Beispiel, ob Adolf Hitler wirklich nur einen Hoden hatte, wie bereits zu seinen Lebzeiten vorwiegend von britischen Soldaten gesungen wurde. Der Nürnberger Historiker Peter Fleischmann hat in seinem Buch »Hitler als Häftling« aber weitaus mehr als den Beweis dieser pikanten Geschichte erbracht. Sein Fazit: Ohne die wohlwollende Behandlung durch bayerische Behörden wäre der »Führer« nie so weit gekommen.
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Historischer Pfarrhof

Architekt Johannes Fritsch vor dem Sebalder Pfarrhof in Nürnberg.
Autor
Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.
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Parsifal bei den Bayreuther Festspielen

Klingsor im Parsifal 2017
Autor
Was kann Richard Wagners Bühnenweihfestspiel – der Parsifal – den Menschen anno 2017 im Jahre des 500. Reformationsjubiläums sagen? Nun, nachdem man in die zweite Auflage der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg wohl bewusst nahezu alles Erdenkliche an religiösem Inhalt hineindeuten kann, kann man es ja auch mal mit etwas Evangelischem versuchen. Und auch wenn nach einigem Abklopfen nicht wirklich der klare Hinweis auf Luther zu finden ist – in einigen Punkten ist der aktuelle Bayreuther Parsifal im Einklang mit den Idealen des Reformators.
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Taubertalfestival

Publikum beim Taubertal Openair 2017
Autor
Regen, Schlamm und Rock'n'Roll – für viele der Dreiklang, den das Taubertal Open Air auf den Rothenburger Eiswiesen ziert wie selbstverständlich. Und auch wenn es bei der 22. Auflage des dreitägigen Spektakels an der Tauber wieder mal ungemütlich von oben her war – die Botschaften auf und rund um die Bühne waren ebenso fröhlich wie die Stimmung der Gäste. Wer genau hinsah, der erlebte auch so manchen politischen oder gesellschaftskritischen Ton.
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Diakonie & Senioren

Petra Messingschlager, Gemeindediakonin in Bruck bei Erlangen, beim Mittagstisch.
Autor
»Aufgetischt!« Klingt einladend – und das ist es auch, was eine Gruppe Ehrenamtlicher der Gemeinde St. Peter und Paul zweimal pro Monat im Gemeindehaus in Bruck bei Erlangen für jedermann veranstaltet: Für zwei Euro Unkostenbeitrag gibt es ein dreigängiges Menü und gute Unterhaltung am festlich geschmückten Tisch. Dem Projekt fehlt es nur an einem.
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Blinder Toningenieur

Achtung, Aufnahme: Rosemarie Messelhäuser spricht ihren Text ein, Martin Weigert sorgt am Computer für den Sound. So entstehen die Hör-CDs der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge.
Autor
Martin Weigert sieht nichts, hört aber alles – und oft mehr als seine sehenden Mitmenschen: Er ist ein blinder Toningenieur und arbeitet vor allem mit Ohren und Händen – und seit zwei Jahren für das Hörmagazin »Egidien – Presse – Rundblick« (EPR) der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (BSS) in Nürnberg. Kürzlich ist zum 50. Mal eine Sammlung ausgewählter Artikel der Bayerischen Sonntagsblätter erschienen, die von Laien-Sprechern für Blinde aufgenommen werden. Von seelsorgerlichen Fragen, Berichten aus Bayern bis hin zu den Nachrichten aus der BSS und Witzen ist für jeden etwas dabei.
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