Sonntagsblatt - Evangelische Wochenzeitung für Bayern

Ausgabe 38 vom 18.09.2016

  • Schaufenster in Schwedens Geschichte
    Manchmal haben es Katholiken einfach leichter. Wo steht die bedeutendste katholische Kirche der Welt? Die Sache ist so klar, dass man den Petersdom in Rom gar nicht erwĂ€hnen muss. Aber wo steht die bedeutendste evangelische Kirche der Welt? Da muss man, gut protestantisch, ĂŒberlegen und differenzieren, abwĂ€gen und vergleichen. Es gibt Punkte fĂŒr Bau- und Kunstgeschichte, GrĂ¶ĂŸe, fĂŒr historische Bedeutung, IdentitĂ€tsstiftung und fĂŒr die Rolle, die das GebĂ€ude in der Gegenwart spielt. Und dann ist der Fall doch ziemlich eindeutig zu klĂ€ren. Es ist die Kathedrale im schwedi schen Uppsala, Uppsala domkyrka.
  • Abrüsten - auch bei der Wortwahl
  • ZEITZEICHEN
  • Mit 364 PS zum Hausbesuch
    Eine klassische »MĂ€nnerfantasie« ist fĂŒr einen oberfrĂ€nkischen Pfarrer Wirklichkeit geworden: Ein Jahr lang darf er praktisch zum Nulltarif ein Auto fahren, von dem die meisten Zeitgenossen nur trĂ€umen können.
  • »Ihre Gemeinde ist annulliert«
    Die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in der Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Der seit 2013 amtierende Bischof Serge Maschewski setzt seinen Konfrontationskurs gegenĂŒber seinen Kritikern fort. Zur Synode in Berdjansk wurde ihnen der Zutritt verwehrt.
  • Keinen Bock auf die Hausandacht
    »Unser Sohn lehnt die Segensfeier zu unserer Goldenen Hochzeit ab.«
  • »Lebe sichtbar«
    Publikumsmagnet auf Kirchentagen, Bestsellerautor, Sprecher des »Wort zum Sonntag«. Der politisch engagierte Theologe und Pfarrer Jörg Zink hat mit seiner eigenen Sprache Generationen geprÀgt.
  • Heiliger der Bahnübergänge
    Als einer der ersten JĂŒnger gehörte Andreas zum Kreis der engsten Vertrauten Jesu. Er war ĂŒberzeugt: Jesus ist der ersehnte Messias. Anders als sein Bruder Petrus blieb Andreas jedoch lieber im Hintergrund.
  • Wundern mit Dante
    In ihrem neuen Roman »Das Pfingstwunder« setzt sich die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff mit dem italienischen Dichter Dante Alighieri (1265-1321) und seiner »Göttlichen Komödie« auseinander: Am Ende eines zunehmend tumultösen Dante-Kongresses streben 33 verzĂŒckte, von Sprachvielfalt ĂŒberwĂ€ltigte Forscher himmelwĂ€rts. Das Buch ist soeben im Suhrkamp Verlag erschienen.
  • Thesen gesucht
    500 Jahre Reformation - ein kultur-historisches wie kirchliches Großereignis. Neben zahlreichen Veranstaltungen gibt es auch Aktionen im Internet und in den sozialen Netzwerken. Die wĂŒrden bestimmt auch Martin Luther gefallen.
  • Die Seelen von Wassertrüdingen
    38 Bilder des Malerpfarrers Georg Bickel zieren die Klosterkirche St. Peter und Paul in Mönchsroth, nur ein paar Kilometer entfernt von DinkelsbĂŒhl. Bereits 1994 stellte die Kirchengemeinde Arbeiten ihres ehemaligen Seelsorgers aus. Mit großer Resonanz.
  • Glühende Verfechterin der Luther-Lehre
    Die Veste Coburg und der Augsburger Fuggerpalast - das war's mit echten »LutherstÀtten« in Bayern. Doch auch im katholisch geprÀgten Oberbayern gibt es spannende Orte, um die sich reformatorische Geschichten ranken. Das Sonntagsblatt begibt sich in seiner Sommerserie auf eine Spurensuche.
  • »Wer am lautesten schreit, gewinnt«
    FĂŒr sein souverĂ€nes Auftreten beim Amoklauf am OEZ bekommt der MĂŒnchner Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins am 22. September einen Sonderpreis fĂŒr Krisenkommunikation des Bundesverbands deutscher Pressesprecher. Im Sonntagsblatt-RedaktionsgesprĂ€ch nahm er Stellung zum Umgang der Polizei mit Twitter & Co. wĂ€hrend des Amoklaufs, zu Stammtischparolen und Zivilcourage im Netz.
  • Internet feiert Gottesdienst
    Die 2000 Jahre alte Kirche und die modernen Medien - dazwischen liegen manchmal Welten! Aber es geht auch anders: Das Kirchenmagazin im Radio, das Wort zum Sonntag, der Facebook-Pfarrer. Und inzwischen entstehen sogar eigene Gemeinden in den Medien!
  • Reformation aus der Farbspraydose
    Mit einem ungewöhnlichen Kunstprojekt geht die oberfrĂ€nkische Lutherstadt Coburg in die Zielgerade zum bevorstehenden 500. ReformationsjubilĂ€umsjahr. Bei der Aktion »Senioren sprayen Luther« erobert die Ă€ltere Generation ein StĂŒck Jugendkultur.