Film und Video

Preisgekrönter Kurzfilm

Tobias Rosen beim Filmdreh von »Watu Wote« im Gespräch mit Regisseurin Katja Benrath und Kameramann Felix Striegel.
Autor
»Watu Wote« handelt von einer wahren Begebenheit: Am 21. Dezember 2015 stellten sich Muslime an der Grenze zwischen Somalia und Kenia schützend vor die in einem Bus mitreisenden Christen, als islamistische Terroristen die »Ungläubigen« töten wollten. Mit seinem Kurzfilm hat der Absolvent der Hamburg Media School Tobias Rosen jetzt als Produzent den Studenten-Oscar der berühmten Academy of Motion Picture, Art & Sciences in Beverly Hills gewonnen und steht in der Kategorie »Internationaler Kurzfilm« auf der Liste der diesjährigen Academy Awards. Am 24. November kommt Rosen an seine alte Schule, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach.
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Neu im Kino

»Die Nile Hilton Affäre«: Der Kairoer Polizeioffizier Noredin (Fares Fares) stößt auf intime Fotos und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.
Ägypten kurz vor der Tahrir-Platz-Revolution - Kairo, Anfang 2011: Eine bekannte Sängerin wird tot in ihrem Hotel aufgefunden. Der ermittelnde Polizist hat bald den Verdacht, dass ein enger Freund des Präsidenten hinter dem Mord steckt. »Die Nile Hilton Affäre« von Tarik Saleh ist ein düsterer Politthriller, der auf einem wahren Fall beruht. Ab heute (5. Oktober) im Kino.
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Hobbys

Testbildsammler Uwe Alberti mit einem Testbild »aus dem Weltraum«.
Autor
Mit einem Knopfdruck startete der damalige Vizekanzler Willi Brandt am 25. August 1967 bei der Funkausstellung in Berlin das Farbfernsehen in der Bundesrepublik Deutschland. Das war auch die Geburtsstunde des farbigen Testbilds. Das heute längst ausgestorben ist? Von wegen! Schon gar nicht bei Uwe Alberti, dem Testbild-Sammler.
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Game of Thrones

Sie gilt als erfolgreichste Fantasy-Serie der Welt. Game of Thrones erreichte zuletzt allein in den USA knapp 20 Millionen Zuschauer. Jetzt ist die 7. Staffel in die Wohnzimmer gekommen. Nadja Mayer vom EPV ist in Deutschland die Expertin von Game of Thrones. Sie verrät Moderatorin Britta Hundesrügge im Gespräch, was die Serie mit dem christlichen Glauben zu tun hat.
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Ökumenische Interfilm-Akademie

»Cuori puri« – reine Herzen von Roberto de Paolis mit Selene ­Caramazza und Simone Liberati.
Seit über 30 Jahren vergibt die ökumenische Interfilm-Akademie auf dem Münchner Filmfest den renommierten »One Future«-Ehrenpreis. So lange war auch der evangelische Gautinger »Filmpfarrer« Eckart Bruchner (73) in Personalunion mit dem Filmpreis verbunden. Mit dem diesjährigen Münchner Filmfest (22. Juni bis 1. Juli) ist nun der Stabwechsel zum evangelischen Theologen Peter Marinkovic als Leiter der Akademie abgeschlossen.
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Hiphop-Historie

»All Eyez on Me« von Benny Boom: Demetrius Shipp als Tupac Shakur.
Er gilt noch heute als einer der größten Künstler des Hiphop – ­Tupac Shakur. 1996 wurde er aus einem fahrenden Auto in Las Vegas erschossen. Er wurde nur 25 Jahre alt. Benny Boom hat dem Rapper mit der Filmbiografie »All Eyez On Me« (ab 15. Juni) ein Denkmal gesetzt, das einen zwischen Shakespeare und Schießereien zerrissenen Menschen zeigt. Die spirituelle Seite des radikalen schwarzen Künstlers wurde erst nach seinem Tod sichtbar.
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Doku über Chöre in Tansania

»Ein feste Burg«: der Kanaani-Jugendchor aus Arusha, Tansania.
Über 1500 Chöre kommen jedes Jahr zum Sing-Festival der Evangelisch-Lutherischen Kirche Tansanias (ELKT) zusammen. Unvorstellbar für kirchenferne Deutsche wie die Filmemacherin Julia Irene Peters, die eher zufällig bei einem Tansania-Besuch von dem Wettstreit hörte – und einen Film über die singenden Lutheraner drehte, der nun im Kino zu sehen ist.
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Filmstart »Alien: Covenant«

»Alien: Covenant«: Michael Fassbender spielt in einer Doppelrolle die Androiden Walter und David.
»Alien« – ein Film, mit dem Regisseur Ridley Scott 1979 Kinogeschichte schrieb. Mit »Alien: Covenant« (ab 18. Mai im Kino) erweitert der bald 80-jährige Scott das Weltraum-Grusel-Epos um eine Vorgeschichte. Es geht um Schöpfer, Geschöpfe, viele weitere religiöse Bezüge – und natürlich fließt wieder eine Menge Blut. Sich selbst zu übertreffen gelingt Scott aber leider nicht.
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