Geschichte

Ziviler Ungehorsam

Henry David Thoreau (1817-1862): Daguerreotypie von Benjamin Maxham aus dem Juni 1856.
Mahatma Gandhi und Martin Luther King waren seine Fans. Henry David Thoreau propagierte die Pflicht zum zivilen Ungehorsam: »Wir sollten erst Menschen sein und danach Untertanen.« Warum seine Weigerung, Steuern zu zahlen, heute noch Nachahmer findet.
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Archäologie

Jerusalem - Blick über die Grabeskirche auf den Tempelberg und den Felsendom.
Autor
In einer Stadt wie Jerusalem, könnte man annehmen, haben Archäologen bereits jeden Stein umgedreht. Weit gefehlt! Immer wieder stoßen sie auf Spuren, die zeigen, wie die Stadt zu Jesu Zeiten aussah. Auch das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft forscht im Untergrund.
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Krone für einen Sommer

Stephanie Müller steht vor der evangelischen Christuskirche in Landshut
Bei der Landshuter Hochzeit, die vom 30. Juni bis 23. Juli in der niederbayerischen Hauptstadt aufgeführt wird, gibt es heuer eine evangelische Prinzessin. Im Interview berichtet die 19-jährige Stephanie Müller von der ersten Kostümprobe für das historische Fest und ihrer Zeit in der evangelischen Jugend.
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Frühchristliche Kunst

Schätze frühchristlicher Grabkultur erstrahlen nach 25 Jahren Restaurierung in neuem alten Glanz: ein »guter Hirte« in den Domitilla-Katakomben in Rom.
Touristen besuchen in Rom vor allem die Katakomben an der Via Appia Antica, wenn sie sich auf die Spuren der frühen Christen begeben. An der Regina Viarium, der Königin der Straßen, können sie heute noch Ausflüge in vergangene Zeiten mit Schafherden auf dem Basaltpflaster, überwachsenen Mauern und Ruinen monumentaler Grabstätten unternehmen. Weniger bekannt als diese Grabanlagen, aber besonders reich an Malereien und Inschriften ist die größte der römischen Katakomben, die nach der Adligen Domitilla aus dem Kaisergeschlecht der Flavier benannt ist. Aktuelle Funde und Restaurierungen können Besucher dieser Katakombe bald in einem neuen Museum betrachten.
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Forrest Gump und die Diakonie

Ausstellungs-Kurator Thomas Greif zeigt auf einer Karte, wie weit verzweigt die Verbindungen der Diakonie in der Welt und in der Historie sind.
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Rummelsberg ist überall. Oder war es zumindest: mit dabei auf den Schlachtfeldern von Verdun, beim Kniefall Willy Brandts in Warschau oder auf den großen Bühnen des Jazz und Rock. Anhand von 21 Fußnoten deutscher Geschichte macht die Ausstellung »Kaiser, Kanzler, Rummelsberger« den Werdegang des Diakonievereins deutlich. Eine spannende Zeitreise zeigt die Spuren der bayerischen Diakonie in der deutschen Zeitgeschichte.
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Nebelkerzen eines Berufszeitzeugen

Blick in die Ausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik« im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
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»Von den scheußlichen Dingen habe ich nichts gewusst«: Nach seiner Entlassung aus der Spandauer Haft sagte Hitlers Architekt Albert Speer nichts anderes als die meisten Deutschen nach dem Krieg. Er strickte erfolgreich an der Geschichte des von Hitler verführten, unpolitischen Technokraten und machte als Berufszeitzeuge eine zweite Karriere. Eine sehenswerte Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg widerlegt anhand über Jahrzehnte gesammelter Forschungsergebnisse Speers Legende.
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