Geschichte

Hitlerglocke Herxheim

Der Turm der Jakobskirche in Herxheim am Berg, in dem eine »Hitlerglocke« schlägt.
Der Herxheimer Gemeinderat hat ein Gutachten über die Glocke mit Hakenkreuz in der evangelischen Jakobskirche in Auftrag gegeben. Auch in der Wendelinuskapelle im ebenfalls pfälzischen Essingen wird eine »Hitlerglocke« vermutet. Als ehemalige Simultankapelle gehört sie Katholiken und Protestanten gemeinsam.
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Geschichte NS-Zeit

Adolf Hitler hinter Gittern in Untersuchungshaft am 30. November 1923. In Landsberg wird er »Mein Kampf« schreiben. Und ein Amtsarzt wird interessante Details in die Krankenakte schreiben.
Autor
Es gibt Dinge, die will man eigentlich gar nicht so genau wissen, die aber dennoch Stoff für Klatsch und daher unerhört interessant sind. Zum Beispiel, ob Adolf Hitler wirklich nur einen Hoden hatte, wie bereits zu seinen Lebzeiten vorwiegend von britischen Soldaten gesungen wurde. Der Nürnberger Historiker Peter Fleischmann hat in seinem Buch »Hitler als Häftling« aber weitaus mehr als den Beweis dieser pikanten Geschichte erbracht. Sein Fazit: Ohne die wohlwollende Behandlung durch bayerische Behörden wäre der »Führer« nie so weit gekommen.
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Kirche und NS-Zeit

»Alles für's Vaterland - Adolf Hitler« steht zusammen mit einem Hakenkreuz auf einer Glocke in der Herxheimer protestantischen Kirche.
Was ist der richtige Umgang mit einer Kirchenglocke mit Hakenkreuz und der Zeile »Alles für‘s Vaterland – Adolf Hitler«? Schon seit mehreren Monaten wird darüber in der rheinland-pfälzischen Kirchengemeinde Herxheim am Berg diskutiert, mittlerweile berichten sogar schon Medien im Ausland über die Geschichte. Am Montag, 28. August will der Gemeinderat über die Zukunft der Glocke beschließen.
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Kirchengeschichte

 Johannes Posthius
Julius Echters Verhältnis zu den Protestanten war ambivalent: Einerseits zwang er seine lutherischen Untertanen, das Hochstift Würzburg zu verlassen, wenn sie nicht katholisch werden wollten. Andererseits griff er jahrzehntelang auf das Wissen protestantischer Experten zurück, um sein Territorium zu modernisieren. Eine Ausstellung in der Neuen Universität Würzburg widmet sich dem Gegenreformator anlässlich seines 400. Todestags.
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Geschichte

Sandro Botticellis »Geburt der Venus« (um 1485)
Menschliche Schöpferkraft, Schönheit und Kunst gehören für uns heute zusammen. Das war nicht immer so. Im Mittelalter hatte man einen metaphysischen Begriff vom Schönen, der so untrennbar mit Gott verbunden war, wie uns das heute kaum noch vorstellbar ist. Die Kulturgeschichte der Schönheit zeigt, wie ein »göttliches« Prinzip unser Leben aber bis heute durchwirkt.
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Biblische Archäologie

Ausgrabungen am See Genezareth: Sind das die Überreste von Bethsaida/Julias?
»Philippus aber war aus Bethsaida, der Stadt des Andreas und des Petrus«, heißt es im Johannesevangelium (1, 44). Nur: Darüber, wo dieses Fischerdorf eigentlich genau gelegen haben soll, herrscht bis heute Uneinigkeit unter den Gelehrten. Haben Archäologen nun das »verlorene Heimatdorf« der Jesus-Jünger Petrus, Andreas und Philippus gefunden? Das meldet die israelische Tageszeitung HaAretz.
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Ausstellung

Fahrendes Volk – aber keine »Zigeuner«, auch wenn sie von Nazis als solche verfolgt wurden. Das Foto zweier Jenischen-Familien vor ihrem Reisewagen entstand um 1925.
Etwa 40 000 Menschen in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Beneluxstaaten zählen sich heute zu den Jenischen. Einst waren sie ein nicht sesshaftes »fahrendes Volk«. Die Wurzeln der Jenischen liegen möglicherweise im späten Mittelalter oder sogar der Keltenzeit – das ist umstritten. Eine Ausstellung im fränkischen Baden-Württemberg wirft nun Schlaglichter auf die Geschichte einer »unbekannten Minderheit«.
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Ziviler Ungehorsam

Henry David Thoreau (1817-1862): Daguerreotypie von Benjamin Maxham aus dem Juni 1856.
Mahatma Gandhi und Martin Luther King waren seine Fans. Henry David Thoreau propagierte die Pflicht zum zivilen Ungehorsam: »Wir sollten erst Menschen sein und danach Untertanen.« Warum seine Weigerung, Steuern zu zahlen, heute noch Nachahmer findet.
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