Gabriele Ingenthron

Redakteurin Regensburg

Gabriele Ingenthron ist Sonntagsblatt-Redakteurin in Regensburg.

Gesundheit

Autoabgase verpesten die Luft.
Einfach mal tief durchatmen und frische Luft tanken - von wegen: Auf Deutschlands Straßen sind immer mehr Autos unterwegs. Die Stickstoffe-Grenzwerte in Städten werden reihenweise überschritten. Im vergangenen Jahr wurde München gar zur Rekord-Stau-Stadt gekürt. Die Folgen der verpesteten Luft sind bereits jetzt katastrophal, sagt der Regensburger Mediziner Michael Kabesch. Er untersucht im Rahmen einer europaweiten Studie, wie hoch das Risiko für Kinder und Jugendliche ist, durch Luftschadstoffe bleibende Schäden davonzutragen.
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Holocaust-Gedenktag

Die Komponistin Ella Milch-Sheriff und der Regisseur Itay Tiran beim Besuch der Wallhalla
Die israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff hat eine neue Oper geschrieben. Am Holocaust-Gedenktag (27. Januar) wird »Die Banalität der Liebe« im Theater Regensburg uraufgeführt. Im Fokus der Inszenierung (Itay Tiran) steht eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, die bis heute in Israel umstritten ist: Hannah Arendt. Zur Premiere wird eine Delegation von 50 Teilnehmern aus Israel erwartet.
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Kirche in Papua-Neuguinea

Bischof Jack Urame aus Papua-Neuguinea.
Seit 1886 besteht eine Partnerschaft zwischen der evangelischen bayerischen Landeskirche und der Evangelischen Kirche in Papua-Neuguinea. Leitender Bischof ist Jack Urame, der auch die Festpredigt beim Eröffnungsgottesdienst auf der Landessynode in Sulzbach-Rosenberg hielt. Ein Interview.
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Geschichte und Kultur

Der Regensburger Gesandtenfriedhof
Der Gesandtenfriedhof in Regensburg ist kein Friedhof wie jeder andere: Auf ihm gibt es keine Grünflächen, keine Büsche, Blumen oder Kränze. Es kommen auch keine Angehörigen vorbei, um die Gräber zu pflegen und ihre Trauer an einen Erinnerungsort zu tragen. Auf ihm liegen Menschen aus aller Herren Länder, zur letzten Ruhe gebettet in fremder Erde und vor vielen Jahrhunderten.
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Reformation und Kunst

Künstler Hubert Huber projeziert das Konterfei Luthers an Kirchenwände.
Mit einer Art Countdown bis zum 31. Oktober will das Dekanat Passau den 500. Gedenktag der Reformation einläuten: Vom 15. bis 30. Oktober soll täglich in einer anderen der 15 Kirchen des Dekanats das Licht aufgehen, das dann in die Welt und zu den Menschen hinausgetragen werde. Eine Kombination aus Kunst und Kirche soll dies möglich machen.
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Asyl

Transitzentrum für Flüchtlinge in der Zeißstraße in Regensburg
Vor drei Monaten wurde in Regensburg und vor zwei in Deggendorf ein Transitzentrum für Flüchtlinge eröffnet. Solche Zentren gibt es bereits in Ingolstadt-Manching und Bamberg. Hier landen Asylbewerber, die laut bayerischer Staatsregierung »eine geringe Bleibeperspektive« haben, das heißt, ihre Chance auf Asyl liegt unter 50 Prozent. In den Zentren befindet sich alles unter einem Dach, von der Erstaufnahme bis zu Ausreiseeinrichtungen. Mit der Folge, dass Flüchtlinge unter Umständen jahrelang isoliert bleiben, kritisierte der frühere Kirchenasylkoordinator der Landeskirche, Stephan Theo Reichel, bei einer Podiumsdiskussion des Evangelischen Bildungswerks in Regensburg.
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