Timo Lechner

Redakteur

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Reformprozesses "Profil und Konzentration"

Martin Brons und Annette Lichtenfeld
Autor
Während sich vielerorts Kirchengemeinden und Geistliche in Bayern fragen, wie man die »Strategischen Leitsätze« des im März 2017 auf der Landessynode in Coburg angestoßenen kirchlichen Reformprozesses »Profil und Konzentration« (PuK) in die Tat umsetzt, bleibt man in Nürnberg gelassen: Vier Gemeinden der Innenstadt setzen schon seit rund zehn Jahren gemeinsame Konzepte in die Tat um.
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Diakonie in Mittelfranken

ALMA Weißenburg
Autor
Eine gute halbe Stunde lang wartet Eva Neuner vor dem Schnellimbiss auf die 14-Jährige, die bei ALMA, der Weißenburger Beratungsstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt angerufen hat und sich mit der Sozialpädagogin treffen wollte. Zwei Stunden später ruft sie dann an und erklärt „Ich war da, wollte Sie aber erst mal aus der Ferne betrachten. Was ich zuhause erlebt habe, kann ich nicht einfach so jemandem anvertrauen.“
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Fachstelle FrauenWerk Stein

Wegweiser beim FrauenWerk Stein
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Sie hängen derzeit etwas in der Luft, die Damen vom FrauenWerk Stein: Zwar wissen Geschäftsführerin Michaela Wachsmuth und Leiterin Andrea König bereits seit einigen Monaten, dass die seit Jahren in Stein angesiedelte Fachstelle für Frauenarbeit zum 1. Januar 2019 ins Amt für Gemeindedienst nach Nürnberg eingegliedert wird. Wie die Arbeit für die vier Referentinnen dort dann aber weiter geht und wie sich das FrauenWerk neu aufstellen kann – man weiß nur, dass man nichts weiß.
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Blindenhunde

Autor
»Such ascensore« - wenn Daniel Puff mit Blindenführhündin Lotta unterwegs ist und einen Fahrstuhl sucht, spricht der Nürnberger italienisch. Rund 40 Befehle hat das Tier in dieser Sprache gelernt. Hilfreich, damit der Hund nicht in der Öffentlichkeit von zufälligen Kommandos auf fränkisch verwirrt wird. Das ist nur einer der Tricks, die Blindenführhunde während ihrer Ausbildung lernen.
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Flüchtlinge

Bild aus der GU für Frauen in Kattenhochstatt
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Sie waren auf der Flucht. Manchmal vor ihren Männern, die sie in der Heimat prostituieren wollten oder sie und die Kinder geschlagen haben. Manchmal aber auch mit ihren Männern und der Familie, wegen dem Krieg. In Deutschland angekommen, verabschiedete sich der Gatte dann. Ohne Schutz in einer Gemeinschaftsunterkunft (GU) bedeutet das für manche Frau den Beginn eines neuen Martyriums. Gut, dass es seit wenigen Wochen das Haus Noomi gibt. Wohl einzigartig in Franken.
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Rentner als Entwicklungshelfer

Gerhard Liwanetz (rechts) mit dem Leiter der nepalesischen Hilfsorganisation »Faith« bei der Arbeit an einem Kinderspielplatz.
Autor
Nach der Rente ins Ehrenamt – das machen glücklicherweise viele. Nur wenige kommen dabei aber so viel in der Welt umher wie Gerhard Liwanetz. Den ehemaligen Ingenieur für Garten- und Landschaftsbau zieht es immer wieder in die Ferne. Zuletzt baute er für die Organisation »Senior Experten Service« (SES) in Nepal einen Kinderspielplatz aus Autoreifen. Demnächst zieht es ihn aber wieder nach Südasien mit den »Ingenieuren ohne Grenzen«, um die Wasserversorgung in dem nepalesischen Bergdorf Lurpung zu verbessern.
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Michaela Wachsmuth

Autor
Ein »gut bestelltes Haus« wollte Isolde Heine-Wirkner, geschäftsführende Vorständin des FrauenWerk Stein, ihrer Nachfolgerin Michaela Wachsmuth hinterlassen, als sie zum 30. November in den Ruhestand ging. Und eigentlich hat die Juristin das auch geschafft. Wäre da nicht das »Ei«, das die bayerische Landeskirche der Einrichtung vor wenigen Wochen gelegt hat: Die seit Jahren in Stein angesiedelte Fachstelle für Frauenarbeit soll der Bildungsstätte entzogen werden. Doch für die Frauen kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.
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Preisgekrönter Kurzfilm

Tobias Rosen beim Filmdreh von »Watu Wote« im Gespräch mit Regisseurin Katja Benrath und Kameramann Felix Striegel.
Autor
»Watu Wote« handelt von einer wahren Begebenheit: Am 21. Dezember 2015 stellten sich Muslime an der Grenze zwischen Somalia und Kenia schützend vor die in einem Bus mitreisenden Christen, als islamistische Terroristen die »Ungläubigen« töten wollten. Mit seinem Kurzfilm hat der Absolvent der Hamburg Media School Tobias Rosen jetzt als Produzent den Studenten-Oscar der berühmten Academy of Motion Picture, Art & Sciences in Beverly Hills gewonnen und steht in der Kategorie »Internationaler Kurzfilm« auf der Liste der diesjährigen Academy Awards. Am 24. November kommt Rosen an seine alte Schule, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach.
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