Bayern

Geschichte und Kultur

Der Regensburger Gesandtenfriedhof
Der Gesandtenfriedhof in Regensburg ist kein Friedhof wie jeder andere: Auf ihm gibt es keine Grünflächen, keine Büsche, Blumen oder Kränze. Es kommen auch keine Angehörigen vorbei, um die Gräber zu pflegen und ihre Trauer an einen Erinnerungsort zu tragen. Auf ihm liegen Menschen aus aller Herren Länder, zur letzten Ruhe gebettet in fremder Erde und vor vielen Jahrhunderten.
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Ruhmeshalle ohne Reformatoren

Die Walhalla - »Ruhmeshalle großer Deutscher« in Donaustauf bei Regensburg.
Der »Ruhmestempel« Walhalla bei Regenstauf wurde kurz vor dem Reformationstag 1842 eröffnet. Bedeutende Persönlichkeiten »teutscher Zunge« sollten laut bayerischem König Ludwig I. in dem Bauwerk mit einer Marmorbüste oder Gedenktafel geehrt werden. Doch Reformatoren fehlten lange auf der Liste. Noch heute entzündet sich Kritik an der ziemlich einseitigen Auswahl an Feldherren und Germanenführern, die keiner mehr kennt und deren Beitrag zur Geschichte und Kultur zweifelhaft ist.
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Frauenstudientag Neuendettelsau

Margaret Obaga (Mitte) an einem Infostand von Mission EineWelt.
Frauen mit Migrationshintergrund sind offenbar besonders häufig von Gewalt betroffen. Deshalb beschäftigte sich in Neuendettelsau ein Frauenstudientag mit Gewalt in Afrika und Deutschland. Die Studienleiterin im Referat Mission Interkulturell bei Mission EineWelt, Margaret Obaga, erklärt, weshalb Gewalt gegen Frauen zwar ein globales Problem ist, Migrantinnen aber auch in Mitteleuropa häufiger als andere Frauen davon betroffen sind.
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Reformation und Kunst

Künstler Hubert Huber projeziert das Konterfei Luthers an Kirchenwände.
Mit einer Art Countdown bis zum 31. Oktober will das Dekanat Passau den 500. Gedenktag der Reformation einläuten: Vom 15. bis 30. Oktober soll täglich in einer anderen der 15 Kirchen des Dekanats das Licht aufgehen, das dann in die Welt und zu den Menschen hinausgetragen werde. Eine Kombination aus Kunst und Kirche soll dies möglich machen.
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Ulmer Münster

Apostel auf der Glasmalerei der Grablegung Marias im Ulmer Münster
Autor
Im Original ist sie kaum zwei Zentimeter groß: Der Apostel Petrus trägt auf dem Bild der Grablegung Marias eine Brille (Bild links). Auch den anderen Aposteln auf der Glasmalerei (Bild rechts) schreibt der Ulmer Augenarzt Hans-Walter Roth verschiedene Leiden zu – etwa Schielen oder grauen Star.
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