Menschen

Ziviler Ungehorsam

Henry David Thoreau (1817-1862): Daguerreotypie von Benjamin Maxham aus dem Juni 1856.
Mahatma Gandhi und Martin Luther King waren seine Fans. Henry David Thoreau propagierte die Pflicht zum zivilen Ungehorsam: »Wir sollten erst Menschen sein und danach Untertanen.« Warum seine Weigerung, Steuern zu zahlen, heute noch Nachahmer findet.
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Filmtipp Lebensformen

Lilian Ikulumet aus Uganda und Mohamad Alkhalaf aus Syrien waren bereits in ihren Heimatländern journalistisch tätig und mussten wegen ihrer kritischen Berichterstattung flüchten. In der Süddeutschen Zeitung haben sie seit einem guten Jahr eine eigene Kolumne. Jeden Freitag veröffentlichen sie abwechselnd mit zwei weiteren Geflüchteten Geschichten aus ihrem Alltag in der „Neuen Heimat“ Bayern auf der „Leute“-Seite. SZ-Redakteur Korbinian Eisenberger leitet das Projekt.
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Kirchenmusik

Chorleiterin Sabine Dobbertin verbringt viel Zeit im Zug – und nutzt die Zeit zur Vorbereitung.
Seit 23 Jahren leitet die Augsburgerin Sabine Dobbertin den Chor einer Kirchengemeinde. Klingt nicht weiter ungewöhnlich, aber das ändert sich, wenn man weiß, dass diese Gemeinde zwischen Stuttgart und Heilbronn im württembergischen Pleidelsheim liegt. Seit zwölf Jahren pendelt die Kirchenmusikerin die 200 Kilometer zur wöchentlichen Probe mit dem Zug – zweieinhalb Stunden hin, zweieinhalb Stunden zurück.
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Krone für einen Sommer

Stephanie Müller steht vor der evangelischen Christuskirche in Landshut
Bei der Landshuter Hochzeit, die vom 30. Juni bis 23. Juli in der niederbayerischen Hauptstadt aufgeführt wird, gibt es heuer eine evangelische Prinzessin. Im Interview berichtet die 19-jährige Stephanie Müller von der ersten Kostümprobe für das historische Fest und ihrer Zeit in der evangelischen Jugend.
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Glaube und Politik

Peter Gauweiler Ende Mai 2017 beim Redaktionsgespräch im Sonntagsblatt.
Peter Gauweiler (67) war als Politiker in der CSU und im Bundestag unbequem. Beim Redaktionsgespräch im Evangelischen Presseverband sprach der überzeugte Protestant über die Beziehung von Glaube und Politik. Und erklärte, warum wer in Bayern evangelisch ist, keiner »Sekte aus Preußen« angehört.
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70. Geburtstag

Konstantin Wecker bei einem Konzert in Nürnberg.
Autor
Dass Konstantin Wecker 70 Jahre alt wird, das hätte er selbst vor etwa 20 Jahren wohl am wenigsten geglaubt. Anfang der 1990er-Jahre steckte der Münchener Musiker im Drogensumpf und besang sein Kokain. Ein Thema, das ihn heute nervt und das er im Gespräch ganz bayerisch mit »jetzt ko da amoi a Ruah sei« kommentiert. Die Sucht hat aber keine äußerlichen Spuren hinterlassen.
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