Kirchenkreis Nürnberg

Streit um Luther-Statue

Die Weißenburger Dekanin Ingrid Gottwald-Weber und die Statue Martin Luthers vor der Kirche St. Andreas. Erst seit vier Jahren herrscht endlich Ruhe im Streit um den Standort des Kunstwerks.
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Es ist nirgendwo verbrieft, dass Martin Luther niemals in Weißenburg war. Allerdings auch nicht, dass der Reformator jemals in der alten Römer- und Reichsstadt gewesen ist. Zumindest in Gestalt einer Bronze-Statue ist Luther jedoch seit nunmehr 35 Jahren aus Weißenburg nicht mehr wegzudenken. Und drei Jahrzehnte lang prägte deren Standort das Tagesgespräch wie kaum ein anderes Thema.
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Motorsport & Kirche

Eine starke Truppe mit Witz, Geist und einem Faible für Straße und Motorrad-Touren mit ein bisschen mehr Inhalt: Die »Spirit-Tourer« mit ihrem Leiter Uwe Müller (Dritter von links) vor der Lorenzkirche in Oberasbach.
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Ob Gott mitfährt, wenn Uwe Müller und seine Freunde sich auf die Maschine setzen und auf ihren »Spirit-Touren« über den Asphalt düsen? Nun, zumindest ist den begeisterten Motorradfahrern noch nichts passiert. Und vielleicht liegt das auch daran, dass die Gruppe nie ohne einen Segen fährt und meist ein spirituelles oder religiöses Ziel hat, wenn es ab der Oberasbacher Lorenzkirche wieder losgeht.
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Gothic-Szene und christliche Symbole

Neno Knuckle »in Zivil« und auf dem Promo-Bild seiner Band »Erdling«. Der Nürnberger Gitarrist sieht die »Schwarze Szene« eher als modische Gemeinschaft, in den Texten seiner Band nimmt man den Gottes-Begriff aber ernst.
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Schwarze Gestalten, das Gesicht mit Kajalstift dick weiß angemalt, dunkle Augenränder, dazu gerne auch ein Jesus-Kreuz um den Hals oder als Ohrring: Man kennt sie aus der Fußgängerzone oder von Partys, auch wenn die Anhänger der »Schwarzen Szene« gerne unter sich bleiben. Einer ihrer »Helden« ist Gitarrist Neno Knuckle aus Nürnberg, der es mit seiner Band »Erdling« bereits in die Charts geschafft hat.
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Nürnberger Tafel

Nürnberg (epd). Die Nürnberger Tafel führt ihre Arbeit in Zukunft mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) fort. Bei einer außerordentlichen, nicht-öffentlichen Mitgliederversammlung am Freitagabend votierten über drei Viertel der Stimmberechtigten für eine Auflösung des Vereins, sagte Notvorstand Philipp Schäfer am Samstag dem Evangelischen Pressedienst (epd).
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Luther-Oratorium

Chor für das Luther-Oratorium aus Neustadt an der Aisch.
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Ein Blick auf die Chor-Landkarte des Luther-Oratoriums, das am 18. März in der Münchner Olympiahalle aufgeführt wird, zeigt: Der Kirchenkreis Nürnberg ist mit mehreren Hundert Sängern vertreten. Die kürzeste Anfahrt (knapp anderthalb Stunden) haben dabei die »Thalmäs-Singers« aus Thalmässing, die weiteste »Choralle« aus Neustadt an der Aisch (rund zwei Stunden). Was erwarten sich die Sänger?
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Germanisches Nationalmuseum

 Restauratorin Katrin Müller
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Es ist ein bisschen mehr als der viel zitierte »Zahn der Zeit«, der an den sieben Nürnberger Kreuzwegstationen von Adam Kraft aus der Zeit um 1500 genagt hat. Da waren Ruß, Schwermetalle, Kriege und nicht zuletzt Kunstmaler, die im 19. Jahrhundert die Reliefs eher verschlimmbessert haben. Und wenn Steinrestauratorin Katrin Müller heute mit dem Laser im Germanischen Nationalmuseum (GNM) Hand anlegt, dann bleiben ihr oft Staunen und Kopfschütteln.
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