Kultur

Ostern in der Grabeskirche

Die renovierte Ädikula über dem Grab Christi in der Rotunde der Grabeskirche Jerusalem (Frühjahr 2017).
Mehr als 70 Jahre lang hielt ein hässliches Stahlskelett die »Ädikula«, die Kapelle über dem Heiligen Grab, zusammen. Es musste das marode Bauwerk in der Jerusalemer Grabeskirche vor dem Einsturz bewahren. Rechtzeitig vor Ostern 2017 erstrahlt die komplett sanierte Ädikula nun in neuem Glanz – ein Mammutwerk auch deswegen, weil jede noch so kleine Veränderung in der Grabeskirche Konfliktpotenzial in sich trägt. Der fragile »Status quo«, wer was wann in der Kirche darf, sorgt regelmäßig für Ärger zwischen den christlichen Konfessionen, gerade zu Ostern. Er ist auch das Ergebnis eines fast 1400 Jahre andauernden Ringens der Christenheit mit dem Islam und um Jerusalem.
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Gospel-CD

Eric Bond und die »Gospelsterne«.
Autor
Die Gospelsterne aus München sind ein besonderer Gospelchor: Sie singen auf Deutsch – und das, obwohl Chorleiter Eric Bond gebürtiger US-Amerikaner ist. Bond stand als Judas in »Jesus Christ Superstar« auf der Bühne und war »Othello« in der gleichnamigen Rockoper. 1984 kam er nach München und begleitete mit seiner Band »Bond Bro­thers« Thomas Gottschalks Late-Night-Show musikalisch. »Kyrie Eleison« heißt die neue CD der Gospelsterne.
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Lutherbilder

Das ungewöhnliche Lutherbildnis entdeckte Archivdirektor Peter Rückert in der Sakristei der Würzburger Deutschhauskirche.
Martin Luther war kein Heiliger. Er hätte auch nie einer sein wollen. Ein besonderes Porträt von 1530 zeigt ihn allerdings auf Goldgrund und damit quasi als Heiligen. Das in der Würzburger Deutschhauskirche entdeckte Porträt gehört im Herbst zu den Prunkstücken einer Ausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg.
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Neu im Kino

Die Protagonisten von »Ü100« (im Uhrzeigersinn): Anna (103), Ruja (102), Hella (102), Franz (100), Gerda (100), Theresia (101), Ernst (102) und Erna (104).
Sie sind mutig. Sie sind witzig. Sie sind weise. Und sie sind über 100 Jahre alt. Die bayerische Filmemacherin Dagmar Wagner hat acht Hochbetagten ein sehenswertes Dokumentarfilm-Denkmal gesetzt. Am 6. April kommt der Film »Ü100« in die Kinos.
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Religiöse Feiertage

In der Karwoche, am Montagabend (10.4.), beginnt dieses Jahr auch das jüdische Pessachfest, das »Fest der ungesäuerten Brote«. Es heißt so, weil Juden jetzt sieben (in der Diaspora acht) Tage lang Matzen essen. Der Bayerische Müllerbund war kürzlich extra nach Israel gereist, um vor Ort das Geheimnis der Matzen und des Matzemehls zu lüften.
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