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Sonntagsblatt 31/ vom

Gibt es heute noch Heilungswunder?

Sonntagsblatt-Umfrage zum »Thema der Woche«


Der kanadische Prediger Todd Bentley steht im Mittelpunkt einer Erweckungsbewegung mit inzwischen weltweiter Wirkung. Unabhängig davon, ob es tatsächlich zu den von Bentley behaupteten 24 Belege Totenauferweckungen gekommen ist, zeigt sich an dem Phänomen, dass die Sehnsucht nach Heilung und geistgewirkter Erweckung, wie sie die Apostelgeschichte berichtet, riesengroß ist. Gibt es heute noch Heilungswunder?

Gotthold Karrer
Foto: pr

»Nachhaltig«

»Ja, es gibt Heilungswunder. Ich habe es selber erlebt, an mir und an anderen. So haben wir, als meine Frau furchtbare Rückenschmerzen hatte und auch Ärzte keine Ursache erkannten, schier aus Verzweiflung gebetet. Und hatten »nachhaltigen Erfolg«: Die Schmerzen sind weg, seit 13 Jahren! - Ja, Gebet kann heilen. Es kommt freilich auch auf die Einstellung der Person an, für die gebetet wird.«

Gotthold Karrer (76), Pfr. i.R., Buchloe, Vorsitzender der GGE-Südbayern

Bernhard Wolf
Foto: wl

»Unspektakulär«

»Ja. Wunder sind möglich, wie spontane Rückbildungen von Krebsgeschwülsten zeigen. Sie sind selten, aber real. Gottes heilsame Nähe kann physische und psychische Heilung bewirken. Doch: Sein Wille geschehe. Glaube ist keine spektakuläre Heilungsideologie. Das größte Wunder ist, wenn ein Mensch aus seinem Glauben an Gott die Kraft schöpft, mit seiner unheilbaren Krankheit oder seiner Behinderung zu leben.«

Bernhard Wolf, Beauftragter für religiöse und geistige Strömungen

Friedrich Schinkel
Foto: fwa

»Massive körperliche Heilungen«

»Mein erstes Wunder habe ich in der Kirchengemeinde Mögeldorf erlebt, als ein todkranker Freund zum Leben zurück gebetet worden ist. Anfang der 70er Jahre habe ich dann die Jesuspeople und die charismatische Erneuerung kennen gelernt. Überall gab es Wunder - also nicht nur Beseitigung von Kopfschmerzen, sondern massive körperliche Heilungen. Einer Kirchengemeinde ohne Angebote für diesen Dienst fehlt etwas.«

Friedrich Schinkel (69), Diakon i. R., Laubendorf

Volker Nickel
Foto: nelu

»Ohne Garantie«

»Es gibt Heilungswunder, ja. Es ist ein Wunder, wenn etwas Unvorhersehbares, Unerklärliches geschieht, sei es nach einem Gebet, einer Berührung oder einem freundlichen Wort. Das ist der Grund, dafür Gott Danke zu sagen. Wunder kann man nicht voraussagen. Wir sind voll auf die Gnade und die Barmherzigkeit angewiesen. Für einen Menschen zu beten, heißt hörend zu beten, und Heilung heißt auch Versöhnung.«

Volker Nickel (55), Pfarrer, Friedberg

HEILUNG AUS LAKELAND

Erfüller der Sehnsucht Der Prediger Todd Bentley steht im Mittelpunkt einer weltweiten Erweckungsbewegung. » lesen!

»Wir werden nach Europa kommen« Der bayerische Pfarrer Andreas Zwölfer (Ansbach), Vorsitzender der Geistlichen Gemeindeerneuerung (GGE) Nordbayern, hat Todd Bentley besucht und befragt. » lesen!

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Bernd Mayer