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Sonntagsblatt 49/ vom

Der Nikolaus und ich

Sonntagsblatt-Umfrage


Vier Stimmen kleiner Menschen zum beliebtesten Bischof der Welt.

Idita Lemm (5), München
Foto: sob

»Zu Hause ist er unsichtbar«

»Ich freue mich auf den Nikolaus, weil ich kurz danach Geburtstag habe. Im Kindergarten kann ich ihn sehen und zu Hause nicht. Da steht am Morgen nur ein Stiefel mit Nüssen und Schokolade drin vor der Tür. Wir üben im Kindergarten Lieder für den Nikolaus. Die singen wir ihm dann vor, wenn er kommt. Meine Freundin hat den Stab vom Nikolaus mal halten dürfen, weil er aus seinem großen Buch gelesen hat.«

Idita Lemm (5), München

Lisa Hasznos (7), Bobingen
Foto: nelu

»Der kann mal wieder kommen«

»Also bei uns daheim war der Nikolaus noch nie. In der Schule, aber noch in der ersten Klasse, da ist mal der Weihnachtsmann zu uns gekommen. Der hat so eine Maske aufgehabt, da hat man an der Seite so die Gummis raus gesehen. Der hat uns zuerst was erzählt, aber ich weiß nicht mehr was. Und dann hat er uns etwas geschenkt, so Kleinigkeiten, Mandarinen oder so. Ja, der kann schon mal wieder kommen.«

Lisa Hasznos (7), Bobingen

Maria Rabe (9), Unterickelsheim
Foto: bea

»Fürchterlich erschrocken«

»Als ich noch klein war, saß ich am Abend des Nikolaustages bei Mama in der Küche vor dem Fenster. Plötzlich klopfte es hinter mir. Ich erschrak fürchterlich. Sofort drückte ich die Nase an die Scheibe. Von draußen sah mich der Nikolaus mit großen Augen an. Meine Schwester und ich trauten uns gar nicht zur Haustür. Unsere Eltern mussten uns auf dem Arm halten. Aber der Nikolaus war dann doch ganz lieb.«

Maria Rabe (9), Unterickelsheim

Celina Eder (7), Weimersheim
Foto: ley

»Noch zehn Tafeln Schokolade«

»Zu meiner Oma kam der Nikolaus, als ich gerade bei ihr war. Sie hat die Strümpfe auf eine Leine gehängt und die Schuhe vor die Tür gestellt. Der Nikolaus hat überall Obst und Süßigkeiten hineingesteckt. Leider habe ich ihn selbst nicht gesehen - nur seine rote Zipfelmütze, als er weggegangen ist. Toll finde ich, dass ich am Nikolaustag soviele leckere Sachen bekomme. Ich habe noch zehn Tafeln Schokolade daheim.«

Celina Eder (7), Weimersheim