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Sonntagsblatt 23/ vom

Nicht jeder kommt ins Paradies

Neue Serie: »Armut in Augsburg« (1): Die Fuggerei ist die älteste Sozialsiedlung der Welt

Von Nadja A. Mayer

Augsburg zählt laut den Sozialstatistiken der vergangenen Jahre zu den ärmsten Städten in Bayern. Gleichzeitig gibt es in dieser Stadt zahlreiche Initiativen und Projekte, um gegen die Not anzukämpfen. Unsere neue Sonntagsblatt-Serie stellt die wichtigsten vor.

Die Wohnungen der Augsburger Fuggerei dienen seit 1521 sozialen Zwecken. Neben der Bedürftigkeit gibt es weitere Zugangskriterien: den katholischen Glauben, den festen Wohnsitz in Augsburg seit mindestens einem Jahr und die Bereitschaft, dreimal täglich für den Stifter Jakob Fugger zu beten.
Foto: Zoepf
   Die Wohnungen der Augsburger Fuggerei dienen seit 1521 sozialen Zwecken. Neben der Bedürftigkeit gibt es weitere Zugangskriterien: den katholischen Glauben, den festen Wohnsitz in Augsburg seit mindestens einem Jahr und die Bereitschaft, dreimal täglich für den Stifter Jakob Fugger zu beten.

 

Diesen Artikel können Sie als Abonnent der Druckausgabe im Regionalteil Augsburg und Schwaben lesen. Auch vor Ort immer gut informiert mit dem Sonntagsblatt: Sechs Regionalausgaben berichten über das, was an Ihrem Wohnort wichtig ist im evangelischen Bayern. Mit Gottesdienst-Anzeiger (München/Oberbayern, Nürnberg, Augsburg).

 

Unter anderem in den Regionalausgaben

  München und Oberbayern

Zusammen anpacken!
Ein Münchner Pfarrersehepaar im Auftrag von Mission EineWelt als Gastdozenten im Kongo
Hört man »Kongo«, weiß man, dass es um ein Land in Schwarzafrika geht. Und es gibt nicht nur einen, sondern zwei Kongos: den ehemals französischen und den ehemals belgischen, heute »Demokratische Republik Kongo«, früher auch Zaire genannt, so groß wie zwei Drittel Europas. Aber sonst? Ähnlich ratlos waren auch der Münchner Pfarrer Christian Wendebourg und seine Frau Ruth-Andrea, als Mission EineWelt ihnen anbot, im einstigen Zaire für fünf Wochen als Gastdozenten an einer theologischen Hochschule der evangelisch-lutherischen Kirche zu arbeiten. Die beiden informierten sich. Und schnell war klar: Der Kongo ist durch Bürgerkrieg, Anarchie und Korruption krisengeschüttelt - und protestantisches Neuland.

  Nürnberg

Parcours in völliger Finsternis
Ein Besuch in Dunkelgang und Dunkelcafé beim »Erfahrungsfeld der Sinne«
Wie finden Blinde sich zurecht? Klar: Mit Hund und Stock. Und zur Not hilft ihnen ein Sehender. Doch im Dunkelgang und im Dunkelcafé, beides Stationen im Nürnberger »Erfahrungsfeld der Sinne«, sind die Rollen vertauscht. Hier geleitet ein blinder Führer die Sehenden auf einem Parcours in völliger Finsternis. Sonntagsblatt-Mitarbeiter Reinhard Kalb hat einen Selbstversuch gestartet.

  Ansbach / Würzburg

Wenn keiner mehr im Pfarrhaus wohnt
Kirchengemeinden in strukturschwachen Regionen finden immer schwerer Pfarrer
Der Konfirmandenunterricht ist derzeit das größte Problem von Gemeindevertrauensmann Norbert Rösch. Denn in Burgsinn, einer Marktgemeinde im Main-Spessart-Kreis mit rund 2500 Einwohnern, gibt es seit Februar 2010 keinen evangelischen Pfarrer mehr.

  Oberfranken

»Ihr meint, es gäbe keine Teufel mehr?«
Heinrich Bedford-Strohm als Martin Luther bei der »Langen Nacht der Kirchen« in Bamberg
Nach dem Vorbild anderer Städte hat Bamberg am Freitag voriger Woche seine erste »Lange Nacht der Kirchen« erlebt. Das ökumenische Großereignis, organisiert von der Arbeitsgemienschaft Christlicher Kirchen (ACK), zog nach Angaben des Erzbischöflichen Ordinariats mehrere Tausend Menschen zu den Veranstaltungen in 22 Gotteshäusern, wo über 500 Mitwirkende bis Mitternacht ein Programm mit Meditationen, musikalischen Darbietungen, Gottesdiensten, Filmen, Diskussionen boten.

  Regensburg und Ostbayern

Kochen für Sparfüchse
Mit dem Bildungswerk auf den Wochenmarkt: Gesunde Küche muss nicht teuer sein
Die aktuelle Reihe »Kochen für Sparfüchse« des Evangelischen Bildungswerks Landshut zeigt, wie man aus einfachen Lebensmitteln mit wenig Aufwand gesunde und schmackhafte Gerichte zaubert - ganz ohne exotische Zutaten und teure Küchengeräte.