Sonntagsblatt Archiv

Sonntagsblatt 31/ vom

1000 Facebook-Freunde

Das Sonntagsblatt auf der größten der Web 2.0-Plattformen


Seit Februar ist das Sonntagsblatt auf der mit weltweit rund 750 Millionen Mitgliedern größten Social-Media-Plattform aktiv. Unter den inzwischen über 1000 Facebook-Freunden des Sonntagsblatts sind einige prominente Gesichter.

Mitmach-Internet: Im Web 2.0 dreht sich alles um Beziehungen.
Foto: Montage: sob
   Mitmach-Internet: Im Web 2.0 dreht sich alles um Beziehungen.

        

Hartmut Steeb, laut Wikipedia-Eintrag »Diplom-Verwaltungswirt, seit April 1988 Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland und (...) Netzwerker evangelikaler Gruppen in Deutschland«, hat als 1000. Person auf Facebook seine Freundschaft mit dem Sonntagsblatt bekundet. Der Vater von zehn Kindern war Generalsekretär von »ProChrist«, ist Vorstandsmitglied unter anderem bei der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen, bei Willow Creek und der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Luther und »Heiliger Stuhl«

Das Sonntagsblatt ist seit Februar auf Facebook aktiv und »postet« seither regelmäßig auf diesem mit weltweit rund 750 Millionen Mitgliedern größten »Social Network«. Rund 19 Millionen der Facebook-Nutzer leben in Deutschland. Motto des Diensts: »Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.« Über Facebook ist der Austausch von Nachrichten, Links, Fotos oder Videos möglich - jeweils privat oder öffentlich. Facebook-Nutzer können Interessengruppen bilden und Termine vereinbaren, einander Nachrichten schreiben oder in Echtzeit miteinander chatten.

Der 2004 vom damals 20-jährigen Harvard-Absolventen Mark Zuckerberg gegründete kostenlose Dienst machte im vergangenen Jahr durch Werbeeinnahmen einen Gewinn von rund zwei Milliarden US-Dollar. Seit 2008 wird Facebook auch auf Deutsch angeboten. Immer wieder werden Datenschutzbedenken gegen den Internetdienst angemeldet.

Das Sonntagsblatt weist über Facebook auf seine Themen und Artikel hin oder auf interessante Fundstücke und Nachrichten aus dem weltweiten Netz, die aus evangelisch-christlicher Perspektive interessant sind. Durch den zusätzlich von Facebook kommenden Verkehr kann das Sonntagsblatt steigende Zugriffszahlen auf seine eigenen Internetinhalte verzeichnen. Jüngst entstand auf Initiative des Sonntagsblatts eine Gruppe zum Austausch über »Kirche und Social Media«. Zudem erhalten Sonntagsblatt-Redakteure über Plattformen wie Facebook Hinweise auf neue Themen.

Unter den Freunden des Sonntagsblatts auf Facebook sind:

Robert Geisendörfer, der 1976 gestorbene Doyen der Evangelischen Publizistik, der brasilianische HSV-Fußballprofi Zé Roberto (aber der echte), der Schauspieler Charles M. Huber, die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, der österreichische Theologe Paul M. Zulehner, der fiktive Bundestagsabgeordnete Jakob Maria Mierscheid (SPD), ein Martinus Luther, der bayerische Gewerkschaftschef Matthias Jena (der Wurzeln in der Evangelischen Jugend hat), der SPIEGEL-Autor Matthias Matussek, der costaricanische lutherische Bischof Melvin Jimenez, der Neuendettelsauer Professor Wolfgang Stegemann, »Tiki« Küstenmacher und Andreas Ebert, der Komödiant Volker Heißmann, der Heilige Stuhl (hinter dem sich allerdings eine Münchner Atheisteninitiative verbirgt), der Sänger Clemens Bittlinger, die Grünen-Politikerinnen Claudia Stamm und Christine Scheel, der CSU-Politiker Peter Gauweiler, der bayerische Landtagsvizepräsident Franz Maget (SPD), der Kabarettist Claus von Wagner (der ebenfalls Wurzeln in der Evangelischen Jugend hat) sowie über 1000 weitere interessante Menschen.

 

 

 

Markus Springer