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Dieser Artikel: Ausgabe 13/2016 vom 27.03.2016
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Kreuzigung in Echtzeit

Liveticker verschickt Mitteilungen zu Oster-Ereignissen aufs Smartphone


Die katholische Jugend der Diözese München und Freising hat eine Handy-App für Ostern entwickelt, die alle Ereignisse der Passionsgeschichte von Beginn der Karwoche bis Ostermontag in Echtzeit als Mitteilung an die Handy-Besitzer verschickt.

Greifbar machen, was damals geschehen ist: die Passionsgeschichte als App.
Foto: Screenshot: jugendstelle-rosenheim.de
   Greifbar machen, was damals geschehen ist: die Passionsgeschichte als App.

        

Karfreitag, Punkt 12 Uhr: Das Handy vibriert. »Jesus wird ans Kreuz genagelt!« erscheint auf dem Smartphone Display. Was sich vor 2000 Jahren rund um Jerusalem ereignete, lässt sich mit einer aktuellen Smartphone App in Echtzeit erleben. Seit Palmsonntag läuft der Liveticker, der den Nutzer mitnehmen soll in die Geschichte von Leiden, Tod und Auferstehung des Jesus von Nazareth.

»Wir wollen greifbar machen, was damals geschehen ist und unsere Welt bis heute prägt«, erklärt Pfarrer Stefan Reis von der katholischen Jugendstelle Rosenheim. Die Ostergeschichte sei über viele Generationen weitererzählt worden und dies funktioniere am besten über Kommunikationsmittel wie das Smartphone. Bewusst werden dabei biblische Zeitangaben übernommen, um die Passionsgeschichte in Echtzeit erlebbar zu machen. Zusätzlich kann der Liveticker auf Facebook oder der Homepage der Jugendstelle verfolgt werden.

Die katholische Jugendstelle hatte die App bereits für das vergangene Osterfest entwickelt. Aufgrund der relativ großen Nachfrage habe man sich für eine Wiederauflage entschieden, wie die Jugendstelle mitteilte. Rund 500 Nutzer hätten bis zur diesjährigen Karwoche die App bereits heruntergeladen.

Christoph Breit, Social-Media-Beauftragter der evangelischen Kirche in Bayern, findet die Idee einer Echtzeit-App zu Ostern gut. »Aus pädagogischer Sicht ist das sicher ein sinnvoller Ansatz, um geschichtlich wichtige Ereignisse erlebbar zu machen«, sagt Breit.

Aus theologischer Sicht hält der Pfarrer den Liveticker für nicht bedenklich. »Die Passion Christi wurde zwar nicht mit der Intention einer Chronologie geschrieben«, schränkt Breit ein. Dennoch könnten die Nutzer dadurch ein Gefühl für die Dramaturgie der Ereignisse bekommen. Jedoch bezweifelt Breit, dass über Facebook tatsächlich auch ein jüngeres Publikum erreicht werde. »Bei Facebook sind die Nutzer ja schon älter. Die Jüngeren sind wohl eher auf WhatsApp.«

 

  INFO: Zu finden ist die kostenlose App in allen gängigen App-Stores unter: Jugendstelle Rosenheim

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Nadja A. Mayer

 


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abgerufen 26.06.2016 - 10:06 Uhr

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