Markus Springer

Redakteur

Markus Springer ist Redakteur für Kultur, Medien und Netzwelten beim Sonntagsblatt. Zu seinen Leidenschaften zählen Absonderlichkeiten aus der Kirchengeschichte, München und die Marken (Hauptsache Italien) sowie Motorradreisen mit seiner unverwüstlichen BMW G/S 80 (Baujahr 1981).

THEMA-Hefte:

  • »Schönheit. Ein Prinzip des Lebens«
  • »Die Cranachs - Malerwerkstatt der Reformation«
  • »Die Zehn Gebote«
  • »Ehe in der Krise«
  • »Pubertät«
  • »Geld und Gott«
  • »Kinder, Kinder«

 

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Religiöse Feiertage

Hans Leonhard Schäufelein, Abendmahl, 1515, Ulmer Münster.
Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Aber wie berechnet sich eigentlich der Ostertermin? Warum finden - wie im Jahr 2018 - das jüdische Pessach und Ostern selten, aber immer wieder gleichzeitig statt? Und warum schert die orthodoxe Christenheit genau dann immer aus einem gemeinsamen Ostertermin aus? Ein Streifzug durch die verzwickte österliche Kalendergeschichte.
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Weihnachtslieder

Friedrich Heinrich Ranke (1798-1876, links),  Louise Reichardt (1779-1826), Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), Karl Ludwig Sand (1795-1820), August von Kotzebue (1761-1819), Karl Georg von Raumer (1783-1865).
Auf den Hitlisten der beliebtesten Weihnachtslieder der Deutschen ist »Tochteher Zion« noch immer zu finden – jedenfalls, wenn man internationale Schlager wie »Last / White / We Wish You A Merry Christmas« herausrechnet. In der NS-Zeit war das Lied mit seinem »jüdischen« Titel verpönt. Wenig bekannt ist, dass die Wurzeln des Lieds im evangelischen Franken liegen. Und in Schottland.
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Digitalisierung & Vorsorge

Kreuz aus den Logos von Facebook, iTunes, Skype, Twitter, Google, PayPal, Yahoo, Xing, Instagram, LinkedIn, WhatsApp
Wie sorge ich für meinen digitalen Nachlass? Lege eine Liste mit allen Internetkonten bei Maildienstleistern, Social-Media-Anbietern sowie sonstigen Services - und bewahre Sie sie sicher, aber zugänglich auf. Ganz besonders, wenn Geld im Spiel ist oder andere von den dort hinterlegten Informationen abhängig sein könnten. Was noch zu tun ist.
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Klassische Dirndl »à l’africaine«

Dirndl à l’africaine aus dem Münchner Glockenbachviertel: Rahmée Wetterich mit einer »Noh Nee«-Dirndlschürze.
Gut, der »Innovationspreis Volkskultur« der Landeshauptstadt München ist kein Oscar und auch nicht der »Bambi«. Wer allerdings die letzte Bambi-Verleihung im Fernsehen gesehen hat, darf bezweifeln, ob das ein Nachteil ist. Die Münchner Volkskultur-Preisträgerinnen 2017 heißen jedenfalls Rahmée Wetterich und Marie Darouiche. Beide wurden nicht in Bayern, sondern in Kamerun geboren.
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Landessynode in Amberg

Die evangelische Christuskirche liegt nur einen Steinwurf entfernt von der historischen und heute wieder allein katholischen Stadtpfarrkirche im Herzen von Sulzbach.
Die Landessynode, das »Kirchenparlament« der rund 2,4 Millionen Protestanten in Bayern, tagt vom 26. bis 30. November zwar in Amberg, aber zu Gast ist man im Dekanat Sulzbach-Rosenberg. Beide Städte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Amberg ist größer, aber Sulzbach-Rosenberg ist der Dekanatssitz. Das hat historische Gründe: Über einen Mangel an konfessionsgeschichtlichen Wechselfällen kann man sich in der Region durchaus nicht beklagen.
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Liebesgeschichte

Passfotos Kurt Landauer (1947) und Maria Baumann (1942).
Der jüngst aufgetauchte schriftliche Nachlass Kurt Landauers wirft ein neues Licht auf die Gründe, die den jüdischen Bayern-Präsidenten nach dem Krieg zu einer Heimkehr nach München bewogen. Es war die Liebe – zum FC Bayern, zu München, aber vor allem zu Maria Baumann, der langjährigen Hausangestellten der Familie Landauer, die die Geliebte Landauers war und schließlich seine Ehefrau wurde.
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Theologe, Seelsorger, Therapeut

Waldemar Pisarski
Gleich mit zwei Beratungstexten in nur einer Ausgabe startete Waldemar Pisarski im April 1994 seine »Sprechstunden«-Karriere im Sonntagsblatt. »Herr A. (35)« wollte wissen, ob er trotz der Tratscherei in seiner Gemeinde wieder für den Kirchenvorstand kandidieren soll. Und »Frau M. (57)« fürchtete, zum Sorgen­abladeplatz für andere zu werden. Ihr antwortete Pisarski mit einem weisen jüdischen Witz. Bis heute sind in 23 Jahren über 600 »Sprechstunden« dazugekommen. Am 17. November 2017 wird der Seelsorger, Therapeut, Autor und Lehrsupervisor Waldemar Pisarski 75 Jahre alt.
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Islam

Abdel-Hakim Ourghi vor der Tür der Dar-as-Salam-Mosche in Berlin-Neukölln mit einem Plakat seiner 40 Thesen zu einer Reform des Islam.
Nur ein aufgeklärter, humanistischer Islam passt zur westlichen Welt, ist Abdel-Hakim Ourghi überzeugt. In seinem neuen Buch »Reform des Islam. 40 Thesen« fordert der Freiburger Islamwissenschaftler eine Rundumerneuerung des Islam: Vom Koran bis zum Kopftuch greift er fast alle islamischen Tabus an, die es gibt. Am vergangenen Wochenende stellte er das Buch in Berlin vor. Und schlug seine Thesen an eine der Muslimbruderschaft nahestehende Moschee.
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Kunst und Handwerk

Das Glaskunstatelier der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München.
Wie immer man zur bayerischen Landeshauptstadt steht – dass sie ein paar schöne Ecken hat, dürften nicht einmal Franken bestreiten. Und wo immer man in München zu den Champions auf der Welt gehört, stellt man sein Licht in der Regel nicht unter den Scheffel – sei es bei BMW oder dem FCB. Zu den weniger schönen Plätzen der Stadt gehört der verkehrsreiche Stiglmaierplatz. Ausgerechnet hier verbirgt sich einer der schönsten Orte Münchens, zudem ein Welt-Meister seiner Art, den aber die wenigsten kennen oder schon einmal von innen gesehen haben. Es ist die Mayer’sche Hofkunstanstalt.
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