Flüchtlinge

Pilgerreise nach Jerusalem

Unterwegs im Südosten der Türkei Richtung Syrien: David Britsch (Schatten) wollte nach Jerusalem pilgern.
David Britsch (55) pilgerte im November 2016 von Schwerin aus los. Als gläubiger Christ wollte er zu Fuß nach Jerusalem laufen. Doch in der Türkei wurde er festgenommen und saß über neun Monate in Abschiebehaft. Das Gebet gab ihm in dieser Zeit Kraft. Zuerst war sein Schicksal der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Im Dezember kam er frei und ist jetzt wieder zurück in Deutschland. Im Interview mit Markus Kowalski spricht David Britsch ausführlich über diese Zeit und wie er sich vom deutschen Staat alleingelassen fühlte.
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Integration in Bayern

Diakonie Hier kommst du an 2017
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»Hier kommst du an« – so lautet das Jahresthema 2017/2018 der bayerischen Diakonie, und so heißt auch das Motto des diesjährigen Diakonie-Wettbewerbs. Nun wurden in Nürnberg vier Projekte ausgezeichnet, die zur Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft beitragen. Gesucht waren ehrenamtliche Initiativen, die integrative Flüchtlingshilfe leisten.
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Tag der Deutschen Einheit

Brandenburger Tor
»Wir sind das Volk« – diese Worte schleuderten die DDR-Bürger einst ihrem Staatsapparat entgegen und hatten Erfolg: Die Mauer fiel. Dem Mauerfall vorausgegangen war im Sommer 1989 jedoch eine Massenflucht vieler Ostdeutscher über Ungarn nach Bayern. Dieter Köckhuber, Pfarrer im Ruhestand, erinnert sich. Ein Beitrag aus unserem Radio-Archiv.
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Kirchenasyl

Autor
Sie fallen sich in die Arme, als sie sich wieder im Gemeindehaus von St. Jobst in Nürnberg treffen: Pfarrerin Silvia Jühne, Diakonin Katrin Straupe und ihr ehemaliger Hausnachbar Zilan Sadon. Ein paar Monate war der 22-Jährige hier 2015 im Kirchenasyl. Und ohne dieses wäre Zilan sicherlich nicht gerade auf dem besten Weg, es in Deutschland zu »schaffen«.
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Oper mit Flüchtlingen

»Carmen« im »Mixed Munich Arts«: Carmen (Cornelia Lanz) umgarnt Zuniga (Ahmad Shakib Pouya) – bewundert von Soldaten und den Schmugglern Dancaïro (Tom Amir, mit Stirnband) und Remendado (Yoed Sorek, ganz rechts).
Diese »Carmen« ist bemerkenswert, ja: ein Ereignis. Die Gruppen »Opera incognita« und »Zuflucht Kultur« zeigen mit Bühnenprofis und mit Flüchtlingen aus Irak, Syrien und Afghanistan, wie lebendig und aktuell klassische Oper sein kann. Diese »Carmen« ist ein kluger Kommentar zu Liebe und Freiheit und zugleich ein Projekt, das Brücken baut. In Hitlers Heizkraftwerk singt dabei ein jüdischer Kantor das Kaddisch – als Carmen tot ist und alles von vorn anfängt.
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