Nationalsozialismus

Nebelkerzen eines Berufszeitzeugen

Blick in die Ausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik« im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
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»Von den scheußlichen Dingen habe ich nichts gewusst«: Nach seiner Entlassung aus der Spandauer Haft sagte Hitlers Architekt Albert Speer nichts anderes als die meisten Deutschen nach dem Krieg. Er strickte erfolgreich an der Geschichte des von Hitler verführten, unpolitischen Technokraten und machte als Berufszeitzeuge eine zweite Karriere. Eine sehenswerte Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg widerlegt anhand über Jahrzehnte gesammelter Forschungsergebnisse Speers Legende.
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Geschichte

Ausstellungsplakat »Schalom Melanchthon«
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Sie sollten sich »eine Institution ihresgleichen suchen«, stand in den 1930er-Jahren in Schulverweisen des Nürnberger Melanchthon-Gymnasiums. Gemeint waren jüdische Schüler, die nun unerwünscht waren. Sechs Jahre lang haben heutige Schüler und Lehrer die Schicksale der früheren Melanchthonianer untersucht. Herausgekommen sind eine Ausstellung und ein Buch. Und Erinnerungen, die nachdenklich stimmen.
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