Geschichte

Reformation

Martin Luther auf dem Wormser Reichstag 1521. Der Stich aus dem Jahr 1557 vermerkt erstmals Martin Luthers (lediglich) legendären Satz: »Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen.«
Beim Bier gibt es keine Konfessionsgrenzen. Das zeigt die Geschichte des Münchner Bockbiers - und was diese wiederum mit Martin Luther zu tun hat. Vor 400 Jahren holte der katholische bayerische Herzog Maximilian einen Braumeister mit dem schönen Namen Elias Pichler aus dem protestantischen Einbeck in sein Hofbräuhaus, damit er kein "Ketzerbier" mehr importieren musste. Ein folgenreicher Biertechnologietransfer über Konfessionsgrenzen hinweg.

Ausflugstipp

Kirche Kemmoden im Dachauer Land
Im Dachauer Land liegt nicht nur die flächenmäßig größte Kirchengemeinde des Dekanats München mit einer der jüngsten und einer der ältesten evangelischen Kirche in Oberbayern. Auch die romanische Basilika auf dem Petersberg von 1107 ist einen Ausflug wert. Radfahrer und Wanderer können die Region auf einem engen Wegenetz erkunden.

Religiöse Feiertage

25 Stunden lang nichts essen, nichts trinken, nicht rauchen, nicht duschen, nur nachdenken über sich selbst und über das, was man falsch gemacht hat. Daran halten sich Juden auf der ganzen Welt ab Dienstagabend. Am 9.10. ist Jom Kippur, der große Versöhnungstag, und er beginnt wie alle Feiertage im Judentum am Vorabend. Rabbi Langnas erkärt, warum der Feiertag für die jüdische Seele so wichtig ist:

Umgang mit deutscher Geschichte

Briefkasten statt Stolperstein Erinnerung an Juden in Nürnberg
Spuren jüdischer Bürger sind in unseren Städten heute spärlich. Ihre Namen sind vielfach verschwunden oder vergessen. In einem Stadtteil in Nürnberger kleben sie jetzt Erinnerungsschildchen an Briefkästen. Auch weil "Stolpersteine" umstritten sind.