Revolution

Kirche und Revolution

Stahlhelm, Mütze, Hut – Revolutionäre hinter Barrikaden aus Zeitungsstapeln: Im Berliner Zeitungsviertel wurde während des Spartakusaufstands im Januar 1919 besonders heftig gekämpft.
Als im November 1918 die Revolution ausbrach, die gekrönten Häupter des Reichs stürzten und die Republik ausgerufen wurde, stand all das für die meisten protestantischen Theologen und Pfarrer im Widerspruch zur göttlichen Ordnung. Und die roten Revolutionäre waren meist auch keine Kirchenfreunde. Mit der Weimarer Verfassung standen die Kirchen 1919 plötzlich aber als Gewinner der ersten deutschen Demokratie da. Wie kam das?

Tag der Deutschen Einheit

Brandenburger Tor
"Wir sind das Volk" – diese Worte schleuderten die DDR-Bürger einst ihrem Staatsapparat entgegen und hatten Erfolg: Die Mauer fiel. Dem Mauerfall vorausgegangen war im Sommer 1989 jedoch eine Massenflucht vieler Ostdeutscher über Ungarn nach Bayern. Dieter Köckhuber, Pfarrer im Ruhestand, erinnert sich. Ein Beitrag aus unserem Radio-Archiv.

Friedliche Revolution

Berliner Mauer
Am Tag der Deutschen Einheit wird die deutsche Wiedervereinigung gefeiert. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Einer, der ihn miterlebt hat, ist der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und 2014 leider schon verstorbene Reinhard Höppner. Aber seine eindrucksvollen Erinnerungen an die Montagsdemonstrationen und die Rolle der Kirche in der DDR sollen nicht in Vergessenheit geraten. Ein Radio-Beitrag aus unserem Archiv.

Reformation & Wittenberg

Lucas Cranach d.Ä. 1550 (Uffizien, Florenz) und vermeintliches Porträt Lucas Cranach d.J. (Nationalmuseum Warschau) mit dem Logo der Cranach-Werkstatt.
Von Martin Luther heißt es, er habe mit einem Bein im Mittelalter gestanden und mit dem anderen weit in der Neuzeit. Diesen Schritt durch die Zeitalter vollzogen auch die beiden prägenden Gestalten der Cranach-Werkstatt - ihr Gründer Lucas und sein gleichnamiger Sohn, dessen 500. Geburtstag das Jahr 2015 zu einem Cranach-Jahr machte.