13.12.2018
Digitale Weihnachten

Social Media unterm Tannenbaum: Weihnachtsgrüße per WhatsApp?

Smartphones gehören mittlerweile für die meisten so zum Leben, dass sie die Geräte kaum weglegen können. Aber wie ist das am Weihnachtsfest? Das ist doch eher eine Familienangelegenheit und nicht so sehr für die Öffentlichkeit bestimmt. Wir haben uns bei jungen Leuten umgehört, was ihre Meinung dazu ist.
Reichen Weihnachtsgrüße in der WhatsApp-Gruppe oder ist eine klassische Weihnachtskarte schöner? Und wie halten es junge Leute mit ihren Smartphones während des Weihnachtsfestes? Die Evangelische Funk-Agentur (efa) hat sich umgehört. Ein Beitrag von Elke Zimmermann.

Die meisten Weihnachts- und Neujahrsgrüße werden heutzutage per Facebook und WhatsApp verschickt. Das ist praktisch, weil es schnell geht - und die Antwort kommt meistens sofort. So bleibt man leichter in Kontakt mit Freunden und Bekannten.

Trotzdem schätzen auch jungen Menschen die klassische Grußkarte. Wer im Briefkasten sonst nur Werbung oder amtliche Post findet, freut sich umso mehr über eine handgeschriebene Karte. Sie sind auch bereit dazu, sich selbst hinzusetzen und Weihnachtsgrüße zu verschicken.

Wie viel Smartphone und Social Media verträgt Weihnachten?

Ganz anders sieht es beim Fest selbst aus. Hier ist entscheidend, wie die Kultur innerhalb der Familie gepflegt wird. Es gibt häufig handyfreie Zonen. Zum Beispiel, wenn die Familie gemeinsam singt oder während die Geschenke ausgepackt werden. "Chatten geht gar nicht", meint Jonas. "Aber ein Foto vom Weihnachtsbaum posten oder ein Selfie mit der ganzen Familie geht in Ordnung".

Die "Digital Natives", also diejenigen, die mit Handy und Co. aufgewachsen sind, können die Geräte gut zur Seite legen. Wenn aber die Instagram-Oma beim Fest die Enkel ständig fotografiert und alles postet, sind auch die Jugendlichen machtlos.

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