1.04.2018
Feiertage rund um Ostern

Die Auferstehung Jesu, das Ende der Fastenzeit und die Ostereiersuche - warum Ostern für Christen in aller Welt das wichtigste Fest ist.
Bild: Meister der Trevi-Keuzigung: Auferstehung

Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Den Erzählungen der Bibel zufolge entdeckten Frauen, die den Leichnam des gekreuzigten Sohn Gottes salben wollten, das leere Grab (Lk 24,1-12) und bald darauf begegneten die Jünger dem Auferstandenen (Lk 24,13-35).

Ostern steht für den Sieg des Lebens über den Tod und ist das wichtigste Fest der Christenheit. Bei Festgottesdiensten in der Osternacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird am frühen Morgen die Osterkerze entzündet, die symbolisiert, dass Jesus das Licht in die Welt gebracht hat. Die traurige Zeit ist zuende.

Ostersonntag ist auch das Ende der Fastenzeit, in der viele Gläubige von Aschermittwoch an auf liebgewonnene Nahrungsmittel oder Rituale verzichtet haben. Der Osterfestkreis reicht noch bis Pfingsten, wo an Christi Himmelfahrt (der 40. Tag nach Ostern) die Rückkehr Jesu an Gottes Seite und an Pfingsten (dem 50. Tag nach Ostern) die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert wird.

Rund um Ostern sind auch viele nicht-religiöse Bräuche entstanden. So suchen zum Beispiel Kinder nach Ostereiern, die der Osterhase für sie versteckt hat. Es gibt traditionelle Speisen wie das Osterlamm oder den Osterzopf. Bei Ostermärschen demonstrieren Menschen in vielen deutschen Städten für den Frieden. An Veranstaltungen wie dem Osterlauf in Remlingen geht es vor allem um den Spaß. 

Ostern Sonntag Hase

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Basiswissen Christentum

Das Christentum ist die größte Religionsgemeinschaft der Welt. Rund 2,3 Milliarden Menschen bekennen sich zu Jesus Christus. Aber woran glauben Christen genau? Welche Bedeutung haben Feste und Feiertage wie Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten? Und was steckt hinter dem Vaterunser oder der Begrpredigt? Lesen Sie es nach in unserem Dossier!

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