16.04.2018
Dschagga-Mission

Schwerpunktthema der Frühjahrssynode in Schwabach ist "Mission". In der Vergangenheit waren es europäische Geistliche, die in der ganzen Welt als Missionare unterwegs waren. Einer von ihnen ist Bruno Gutmann. In Tansania hat er bei den Dschaggas gelebt. Sein Urenkel Tillmann Prüfer hat sich auf eine Spurensuche begeben.

Bruno Gutmann war Missionar am Kilimandscharo. Das war Anfang des 20. Jahrhunderts. Als sein Urenkel Tillmann Prüfer sich auf die Spuren seines Vorfahren machte, wurde er überrascht. Denn noch heute ist Bruno Gutmann bei den "Dschaggas" bekannt - wenn nicht sogar berühmt.

Dem Missionar war klar: wenn niemand aufschreibt, wie die Dschaggas leben, wird in wenigen Jahren keiner mehr von ihnen wissen. Seine Bücher über Leben, Sitten und Gebräuche der Dschaggas sind ein wertvoller Hinweis, wie die Bevölkerung damals gelebt hat. Außerdem hat Gutmann dokumentiert, welche Rechte bei diesem ursprünglichen Volk gegolten haben.

Im mittelfränkischen Ehingen am Hesselberg, wo Bruno Gutmann zuletzt gelebt hat und gestorben ist, erinnern eine nach ihm benannte Straße und ein Brunnen an ihn.

ShareFacebookTwitterGoogle+Share

Weitere Artikel zum Thema:

Landessynode in Schwabach

"Seien wir keine Thermoskanne, die nach innen wärmt und nach außen kalt ist", wirbt Synodalpräsidentin Preidel für eine "evangelische Energiewende".
"Seien wir keine Thermoskanne", wirbt Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel vor Beginn der Landessynode für eine "evangelische Energiewende": also keine Kirche, die nach innen wärmt und nach außen kalt ist. Das "Parlament" der evangelischen Landeskirche tagt von 15. bis 19. April im mittelfränkischen Schwabach zum Thema "Missonarisch Kirche". Für Preidel heißt das: Wärme ausstrahlen, Energie überfließen lassen. Oder kurz: keine Thermoskanne sein.
ShareFacebookTwitterGoogle+Share
efa