Die Dirigentin, Organistin und Pianistin Ekaterina Porizko wird Landeskirchenmusikdirektorin der bayerischen evangelischen Landeskirche. Die 36-Jährige tritt ihr neues Amt bereits zum 1. Januar 2026 an, wie die Landeskirche am Donnerstag in München mitteilte. Sie folgt damit auf Ulrich Knörr, der Ende Dezember dieses Jahres in den Ruhestand geht. Aktuell ist Porizko als Referentin für Kirchenmusik im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland tätig. Zudem leitet die Musikerin drei Festivals in Deutschland.
"Erfahrene und leidenschaftliche Kirchenmusikerin"
Oberkirchenrat Stefan Blumtritt sagte zu der Personalentscheidung, Porizko bringe eine "außergewöhnliche Verbindung" aus künstlerischer Exzellenz, pädagogischer Erfahrung und strategischem Weitblick mit für ihre neue Aufgabe. Man gewinne mit Porizko eine "erfahrene und leidenschaftliche Kirchenmusikerin, die mit künstlerischem Engagement, pädagogischer Kompetenz und visionärem Denken unsere Kirchenmusik in Bayern bereichern wird", sagte der Oberkirchenrat. Man werde mit ihr "neue musikalische Wege gehen".
Die 36-Jährige selbst verstehe Kirchenmusik "als Herzstück kirchlichen Lebens", heißt es in der Mitteilung weiter. "Ich möchte gemeinsam mit vielen Engagierten daran arbeiten, dass unsere Kirchenmusik vielfältig, qualitätsstark und strukturell zukunftsfähig bleibt", sagte Porizko. Berufliche Stationen führten die Musikerin in mehrere europäische Länder und in die USA. Konzerttätigkeit, Opernerfahrung und die Gründung von Festivals prägen ihre Handschrift. Per Fundraising habe sie schon sechsstellige Budgets zusammengetragen.
(om/epd)