26.02.2018
Digitales

Jonas Bedford-Strohm fordert mehr digitale Zivilcourage

Der Münchner Journalist Jonas Bedford-Strohm hat zu mehr "digitaler Zivilcourage" aufgerufen. In Zeiten von Fake News und Hate Speech gelte es, das Gute an der Digitalisierung wieder mehr zu betonen.
Je unübersichtlicher die Medienwelt, desto wichtiger die Medienbildung
Je unübersichtlicher die Medienwelt, desto wichtiger die Medienbildung.

Der Münchner Journalist Jonas Bedford-Strohm hat zu mehr "digitaler Zivilcourage" aufgerufen. In Zeiten von Fake News und Hate Speech gelte es, das Gute an der Digitalisierung wieder mehr zu betonen, sagte der Sohn des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, auf der Konferenz "Die Zukunft der Religion" in Hamburg. Thema war der Umgang der Kirchen mit sozialen Medien.

"Wir müssen bewusst Impulse für das Gute im Digitalen setzen", so Jonas Bedford-Strohm. Das brauche Mut und sei nur im echten Miteinander der Generationen möglich, sagte der 25-jährige Theologe und Digital-Experte in einem Dialog mit seinem Vater.

Der EKD-Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof Bedford-Strohm sagte, er hoffe auf die Expertise der jungen Menschen, die wie selbstverständlich mit den neuen Medien aufwachsen. Er berichtete von Begegnungen mit seinen "Facebook-Freunden" nach dem Gottesdienst und sagte: "Digitale Beziehungen und echte zwischenmenschliche Beziehungen können sich gegenseitig befruchten."

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