27.12.2016
Hilfspakete

Die »Weihnachtstrucker« der Johanniter-Unfall-Hilfe machen sich auf den Weg nach Südosteuropa.
Weihnachtstrucker Rumänien

Die »Weihnachtstrucker« der Johanniter-Unfall-Hilfe machen sich von Landshut auf den Weg nach Südosteuropa. In vier Konvois aus 38 Sattelschleppern bringen die ehrenamtlichen Helfer auf ihrer fünftägigen Mission mehr als 48.600 Hilfspakete nach Albanien, Bosnien sowie Nord- und Zentral-Rumänien, wie die Johanniter mitteilten.

Erstmals hatten die Johanniter ihre bislang auf Bayern beschränkte Aktion auch auf die Landesverbände Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt-Thüringen sowie Teile der Landesverbände Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar und Sachsen ausgeweitet.

Am frühen Nachmittag des Zweiten Weihnachtsfeiertages seien die Brummifahrer und Helfer an ihrem traditionellen Startpunkt Landshut von Familienmitgliedern und Landshuts Oberbürgermeister Hans Rampf (CSU) verabschiedet worden. Zuvor hatte es einen ökumenischen Reisesegen durch den evangelischen Dekan Siegfried Stelzner und den katholischen Kaplan Philipp Werner gegeben. Die mehrere Tausend Kilometer lange Reise dauert rund fünf Tage. Wenn alles reibungslos verläuft, sollen die Helfer am Silvesternachmittag wieder zurück sein.

Die liebevoll gepackten Päckchen enthalten unter anderem dringend benötigte Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel sowie ein kleines Geschenk und Süßigkeiten für Kinder. Sie werden vor allen Dingen an notleidende Kinder und Familien verteilt. Die Aktion der Johanniter gibt es seit mehr als 20 Jahren, seit vielen Jahren werden im Schnitt 50.000 Päckchen pro Jahr gepackt und gespendet. Neben Privatleuten und Sponsoren machen auch viele Kindergärten, Schulen und Vereine als Päckchen-Spendern bei den »Weihnachtstruckern« mit.

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