28.05.2017
Luther im Comic

Luther im Comic an Bahnhöfen

Luther in einer Comic-Ausstellung: Das ist auf deutschen Hauptbahnhöfen zu sehen. Die Bahn ist Mobilitätspartner für das Reformationsjubiläum.

In mehreren Bahnhöfen ist Martin Luther als Comic-Held in einer Ausstellung zu sehen. Auf großformatigen Leuchtstelen sollen in den Hauptbahnhöfen München, Erfurt, Halle (Saale) und Berlin einzelne Kapitel aus dem Leben und Wirken des Kirchenreformators gezeigt werden. In farbenprächtigen Bildern sollen Szenen aus Luthers Kindheit, seine Universitätsjahre und seine Zeit als Mönch dargestellt werden.

Luther in einer Comic-Ausstellung

Thematisiert werden sein Aufbegehren gegen die Missstände der Kirche, der Anschlag der 95 Thesen in Wittenberg, seine Flucht auf die Wartburg bis hin zur Bibelübersetzung und seinen Schriften gegen die Bauern und Juden. Grundlage der Comic-Ausstellung in den Bahnhöfen sei die Graphic Novel »Martin Luther« von Andrea Grosso Ciponte und Dacia Palmerino, die im Frankfurter Verlag Edition Faust erschienen ist. Der Band könne in den Bahnhofsbuchhandlungen vor Ort käuflich erworben werden.

Bundesbahn beteiligt sich an Reformationsfeier

Unter anderem mit dieser Ausstellung zeige das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, die DB Station&Service AG, ihr Engagement zum 500. Reformationsjubiläum 2017, hieß es weiter. Die Deutsche Bahn ist offizieller Mobilitäts- und Logistikpartner und sorgt bundesweit mit dem Einsatz von Sonderzügen und Shuttle-Bussen für die An- und Abreise zu Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.

Die evangelische Kirche feiert bis Oktober dieses Jahres 500 Jahre Reformation. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht. Der Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte.

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