31.05.2018
"Lebensformen" im TV

Neues aus der Hofkunstanstalt

Sie ist ein kleines Paradies des Glaskunsthandwerks, der Farben und der schönen Dinge, das nur wenige kennen: die Mayer’sche Hofkunstanstalt am Münchner Stiglmaierplatz. Doch wenn es um Glas- und Mosaikkunst geht, ist der Name „Mayer of Munich“ weltweit ein Begriff.

Vor 170 Jahren hauptsächlich für die Arbeit im kirchlichen Raum gegründet, wuchs das Unternehmen zu einem wahren Imperium der Kunst und des Kunsthandwerks heran. Bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigte die "Kgl. Bayer, Hofkunstanstalt". Während des Zweiten Weltkrieges schrumpfte die Belegschaft dann auf sieben Mitarbeiter, nicht zuletzt, weil man für das Nazi-Regime nicht gearbeitet hat.

Heute gehen in dem Idyll des kunstvollen Handwerks Künstler aus der ganzen Welt ein und aus. Sie schätzen die familiäre Atmosphäre und die inspirierende Umgebung, sagt Michael C. Mayer, Firmenchef in fünfter Generation. Und diese Umgebung ist einzigartig mit all ihrer Schönheit, den Farben, Gläsern, Materialien, der Geschichte und den Möglichkeiten, die sich Künstlern und Kunden hier bietet.

Film-Tipp Lebensformen

Neues aus der Hofkunstanstalt

Den ganzen Film über die Mayer'sche Hofkunstanstalt in München können Sie am Samstag, 2. Juni 2018, um 17 Uhr auf Sat.1 Bayern sehen.

Mehr Informationen zum Magazin des Evangelischen Fernsehens finden Sie auf www.lebensformen.tv.

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Kunst und Handwerk

Das Glaskunstatelier der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München.
Wie immer man zur bayerischen Landeshauptstadt steht – dass sie ein paar schöne Ecken hat, dürften nicht einmal Franken bestreiten. Und wo immer man in München zu den Champions auf der Welt gehört, stellt man sein Licht in der Regel nicht unter den Scheffel – sei es bei BMW oder dem FCB. Zu den weniger schönen Plätzen der Stadt gehört der verkehrsreiche Stiglmaierplatz. Ausgerechnet hier verbirgt sich einer der schönsten Orte Münchens, zudem ein Welt-Meister seiner Art, den aber die wenigsten kennen oder schon einmal von innen gesehen haben. Es ist die Mayer’sche Hofkunstanstalt.
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Klassische Dirndl »à l’africaine«

Dirndl à l’africaine aus dem Münchner Glockenbachviertel: Rahmée Wetterich mit einer »Noh Nee«-Dirndlschürze.
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TV-Tipp »Lebensformen«

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efs