1.07.2018
Sonntagspredigt

Regionalbischöfin Breit-Keßler über Aufbruch und Segen

"Gott schenkt durch seinen Segen unserer Zeit Struktur und Rhythmus. Er segnet zum Beispiel den siebten Tag und heiligt ihn als Tag der Ruhe, die alles Leben benötigt, um aufatmen zu können. Unsere Bitte um Segen weitet also unseren Blick dafür, dass Gottes Liebe allem Leben seine innere Ordnung gibt, die es immer wieder neu zu entdecken und zu bewahren gilt." Die Evangelische Morgenfeier, heute von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.
Segnender Christus, Detail am Westwerk-Altar der Servatiuskirche in Maastricht

"Geh‘ mit Gott, aber geh‘" sagten meine Eltern gerne, wenn sie mir oder anderen den nötigen Schwung geben wollten, damit wir uns endlich aufmachen und das Haus verlassen. Diese Aufforderung, liebe Hörerinnen und Hörer, ist energisch und freundlich zugleich. Zweimal wird mit Nachdruck gesagt "geh‘!". Trödel nicht herum! Los jetzt! Aber eben mit Gott, also nicht allein, sondern behütet und beschützt.

Manchmal braucht man im Leben so einen Schubser von außen, damit man nicht auf sich hocken bleibt, sondern sich in Bewegung setzt. Und zwar in jedem Alter. Aufbruchstimmung ist kein Vorrecht der Jugend - auch Erwachsene in mittleren oder späteren Jahren bleiben am ehesten dadurch fit und lebendig, dass sie immer wieder aus sich heraus gehen und Neues wagen.

Die Geschichte von Abraham und Sara

Dazu braucht es eine gehörige Portion Selbst- und Gottvertrauen. In der Bibel, im Alten Testament, gibt es eine fabelhafte Geschichte. Sie erzählt   von Abraham und seiner Frau Sara. Die beiden wohnen in Haran, einem Ort in der heutigen Türkei, nahe der Grenze zu Syrien. Sie sind wohl situiert und beide schon im vorgerückten Alter. Und trotzdem heißt es auf einmal: "Geh‘ mit Gott, aber geh‘!" Ein sehr folgenreicher Appell...
Hören Sie Worte aus dem ersten Buch Mose im 12. Kapitel.

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog.

Schon erstaunlich. Da lebt jemand gemütlich vor sich hin, ist eigentlich recht zufrieden - und doch packt ihn auf einmal in Gottes Namen die Lust, zu neuen Ufern aufzubrechen. Ganz schön mutig. Ab und zu darf ich Vorlesungen an der Universität halten für Senioren. Sie haben den Fernsehsessel verlassen und werfen sich mit Begeisterung auf ein Studium. Sie hören, lesen, diskutieren, lernen.

Ich finde es großartig, wie wissensdurstig die älteren Herrschaften sind. Manch jüngerer Mensch könnte sich ein Beispiel an ihnen nehmen. Andere Senioren bringen Flüchtlingskindern Deutsch bei oder leiten eine Tafel, an der bedürftige Menschen Lebensmittel erhalten. Wieder andere reisen in ferne Länder, um ihren Horizont zu weiten und fremde Kulturen in Asien oder Afrika kennenzulernen. Alles Aufbrüche.

Abraham vollzieht mit seiner Sara eine noch tiefgreifendere Veränderung in seinem Leben. Auf Gottes Geheiß verlässt er den Stamm, die Sippe, die Familie. Er packt ohne viel Federlesens seine Siebensachen, um über Damaskus in das etwa 1600 Kilometer entfernte Kanaan, in etwa das heutige Israel zu ziehen. Eine ganz schöne Strecke für zwei ältere Herrschaften. Ohne Auto, Eisenbahn oder Flugzeug.

Warum tut er sich das an? Was reizt ihn, die gewohnte Umgebung hinter sich zu lassen und quasi von vorne anzufangen? Dort, wo es erst mal keine Komfortzone gibt... Es ist Gott, der ihn antreibt. Der ihm das untrügliche Gefühl vermittelt: Da ist noch etwas! Es gibt noch etwas zu entdecken und zu erleben. Es gibt Aufgaben, die von mir angepackt werden wollen.

Die Geschichte von Abraham und Sara ist so wohltuend, weil sie wie viele andere in der Bibel  zeigt: Gott spricht Menschen an, er will und braucht sie - und das in jedem Alter. Und er verspricht ihnen wie uns auch seinen Segen, wenn wir sozusagen das Ränzlein schnüren und uns auf die Socken machen, um Grenzen zu überwinden, Neues zu entdecken und Herausforderungen anzunehmen. Das geht aber nicht einfach so. Es braucht Segen.

Segen. Erstmal Segen für Abraham. Dann soll er selbst zum Segen werden. Gesegnet sind auch die, die seine Nachkommen werden - und die, die ihm freundlich begegnen. Eine Menge Segen für den Erzvater und die Seinen. Viel Segen für uns und unsere Lieben, wenn wir auf den Wegen Gottes gehen und uns von seinen Ideen für unser Leben inspirieren lassen.

Mehr als Geldsegen

Segen. Ein viel gebrauchtes Wort. Vom "Geldsegen" ist die Rede, wenn jemand durch Börsengeschäfte viel verdient oder im Lotto gewonnen hat. Eine Familie ist mit Nachwuchs gesegnet und junge Menschen mit vielen Gaben und Fähigkeiten. Das sagt man schon weniger materialistisch. Ich sage "Behüt´Dich Gott", wenn mein Mann aus dem Haus geht und schicke Freunden per sms einen Reisesegen, wenn sie fortfahren.

Es gibt Segnungsgottesdienste. Wir feiern jedes Jahr ökumenisch in der Münchner St. Bonifaz-Kirche einen zum Valentinstag für Paare. Immer mehr Menschen kommen.  Segen für Verliebte, die sich in eine neue, gemeinsame Zukunft aufmachen. Oder für altgediente Paare, die in eine neue Lebensphase eintreten. Singles kommen auch oder Menschen, deren Partner gerade im Ausland weilt.

Abraham hätte sich ohne Segen sicher nicht getraut, loszumarschieren. Warum ist das so, dass Menschen sich nach Segen sehnen, auch solche, die oft mit Kirche nicht viel am Hut haben? Weil jeder, der bei Trost ist, weiß, dass man sich ein Haus, eine Wohnung kaufen kann, aber nicht Geborgenheit. Man kann sich Arzneien und teure Kuren verschreiben lassen, aber nicht Gesundheit.

Man kann sich Claqueure bestellen, aber keine Freunde. Man kann Sex kaufen, aber keine Liebe. Das Wichtigste im Leben ist nicht mit Geld zu bezahlen. Es ist Geschenk. Segen ist ein Leitwort in der Bibel. Seine Grundbedeutung lautet: Ansehen, mit heilvoller Kraft begaben. Der Segen, aber auch der Fluch, soll das bewirken, was er aussagt. Segen meint genau genommen "Frieden".

Er bedeutet Schalom, Wohlergehen im umfassendsten Sinne, materiell, körperlich wie seelisch. Jeder Mensch kann Segen zusprechen. Zum Vollzug des Segnens gehört die Geste hinzu: Man legt die Hand auf (Gen 48,13ff.) oder erhebt die Hände (Ex 17,11). Segen kann übrigens nicht zurückgenommen werden (Gen 27,33). Der ursprüngliche Ort des Segnens war die Familie.
Im Gottesdienst soll er als Zuspruch uns alle in den Alltag begleiten.

Gut von jemandem reden

Vom Segen ist auch im Neuen Testament an vielen Stellen die Rede. Das griechische Wort dafür bedeutet gut von jemandem reden, loben, preisen, rühmen, segnen. Gott macht dem Abraham klar: Ich sehe dich und ich schätze dich. Ich sorge dafür, dass dir gelingt, was du vorhast und ich bin bei dir, wenn du Ärger hast, wenn andere dich verfluchen.

Unser deutsches Wort segnen ist ein Lehnwort des lateinischen "signare", mit einem Kreuz versehen. Im mittelalterlichen Kirchenlatein heißt es: das Kreuzzeichen machen,  sich bekreuzigen, wie es auch Martin Luther beim Morgen- und Abendsegen empfiehlt. Als ich schwer krank war, hat meine Tante mir das Kreuzeszeichen auf die Stirn gemalt, um den schützenden Segen Gottes für mich zu erbitten. Das war sehr schön.

Mit Segen fängt alles an. Gott schafft Tag und Nacht, Himmel und Erde, Pflanzen, Sterne und die Tiere. Ihnen gilt sein erster Segen:

"Und Gott sah, dass es gut war. Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch!" (Gen 1,22)

Die gleichen Segensworte gelten den Menschen, die Gott als Ebenbild erschafft. Am Ende jedes Schöpfungstages heißt es:

"Und Gott sah, dass es gut war."

Von ihm kommt alles Leben. Er sieht mich an mit dem, was zu mir gehört an Gutem und Bösem. Von Gottes Angesicht kommt Heil und Lebenskraft. So ist es im Aaronitischen Segen verdichtet:

"Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden." (Nu 6,24-26)

Wer Gottes Segen empfängt, hält die Seele in die Sonne. Und gewinnt an Leben dazu. "Seid fruchtbar und mehret euch", spricht Gott zu seinen Geschöpfen. Segen ist ganz umfassend mit Fruchtbarkeit, mit Lebendigkeit, mit Weite verbunden. Im Alten Testament meint das zunächst einmal Nachkommenschaft, Land, Besitz, Frieden. So wird es Abraham verheißen:

"Geh in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen (...) und du sollst ein Segen sein." (Gen 12,1-2)

Im übertragenen Sinn kann Segen bedeuten: Wachsen dürfen. Innerlich stärker werden. Ein Mensch erfährt Lebenszuwachs. Auf seinem Tun liegt Segen. Es erweist sich als fruchtbar und trägt zur Fülle des Lebens bei. Mehr noch:

Gott schenkt durch seinen Segen unserer Zeit Struktur und Rhythmus. Er segnet zum Beispiel den siebten Tag und heiligt ihn als Tag der Ruhe, die alles Leben benötigt, um aufatmen zu können. Unsere Bitte um Segen weitet also unseren Blick dafür, dass Gottes Liebe allem Leben seine innere Ordnung gibt, die es immer wieder neu zu entdecken und zu bewahren gilt.

Mehr als ein Glücksversprechen

Segen ist nicht leicht zu haben. Er wird oft hart erkämpft. Biblisches Beispiel dafür ist Jakob. Er betrügt seinen Zwillingsbruder Esau um das Erstgeburtsrecht und ergaunert sich den Segen des Vaters. Dafür muss er fliehen und verbringt Jahrzehnte in der Fremde. Begütert und mit großer Familie gesegnet kehrt er in die Heimat zurück. Vor der Begegnung mit dem Bruder ist ihm angst und bang.
In der Nacht ringt jemand mit ihm bis zur Morgenröte. Im Kampf wird Jakob an der Hüfte verletzt. Er lässt trotzdem nicht locker, auch als der andere gehen will: "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn." (Gen 32,27) Da gibt der Fremde ihm einen neuen Namen "Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft" und segnet ihn. Jakob hinkt dem Morgen der Versöhnung mit seinem Bruder entgegen.

Gesegnet, aber auch gezeichnet. Segen ist kein Tanderadei, sondern Lebensernst. Wir spüren es: Segensbedürftig sind wir besonders an den Übergängen des Lebens so wie Jakob an der Furt. Vor über hundert Jahren prägte der Wissenschaftler Arnold van Gennep den Begriff der "rites de passage", der Übergangsriten, die alle bedeutenden kritischen Schwellen des Lebens begleiten.

Zu jedem Übergang im Leben gehören eine Trennung vom Alten, ein Zwischenstadium und dann der Aufnahmeritus, wenn eine Veränderung erfolgreich vollzogen ist. Besonders wichtig ist das Zwischenstadium. Das Bisherige ist vorbei. Aber das Neue hat noch nicht angefangen. Wie es weitergeht, liegt wie bei Jakob jenseits der Morgenröte. Gerade in Zeiten der Unsicherheit ist Segen lebensnotwendig.

Das ist nicht immer hochdramatisch, aber doch tief bewegend. Ein Kind verlässt den Mutterleib, ist ein ganz eigenes Wesen. Die Taufe, Familie, Paten, Segen – alles sagt: Gott möge dich auf deinem Weg begleiten. Sei behütet und beschützt, du kleines zartes Wesen. Dann entwächst dieses Wesen dem Kindsein, setzt sich ab von den Eltern, wird ein junger Mensch, der für sich selbst einsteht.

Segen gibt es bei der Konfirmation. Hier wird jemand erwachsen und kann selber sagen, was er will. Dann: Zwei lieben sich. Der Schritt vor den Altar markiert eine Trennung: Sie verlassen ihre Herkunftsfamilien. Sie begründen ihre eigene Geschichte und wollen dafür Gottes Segen. Ein Mensch ist gestorben. Mit dem Segen lassen die Trauernden ihn ziehen. Sie bekommen Zuspruch für ihren Weg zurück ins Leben.

Segen ist kein Glücksversprechen. Abraham bekommt noch Ärger mit einem Pharao und seinem Neffen Lot. Der Apostel Paulus muss auf seinen Missionsreisen Misserfolge hinnehmen, wird angefeindet, ins Gefängnis geworfen, geschlagen, hungert und erleidet Schiffbruch. Und doch erfährt er sich als von Gott gesegnet, weil er Christus auf seiner Seite weiß. Seine Erfahrung:

"Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten haben Macht über mich. Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist." (Römer 8,38-39)

Einen Zettel mit diesem Vers, in der Handschrift meines besten Freundes, trage ich immer bei mir. Denn worauf es ankommt, ist Gottes Nähe. Gottes Segen bewährt sich, wenn ein Mensch scheitert, elend oder krank ist.

Gerade dann braucht er den Zuspruch von Gottes Nähe. Die Bitte um Segen erklingt in spontanen Ausrufen: "Oje!" oder "Herrje!" Das heißt  "O Jesus!" Und "Herr Jesus!". Sie rufen die Gegenwart Christi herbei, wenn eine schwierige Situation zu bestehen ist.

Segen und Fluch

Segen und Fluch liegen nahe beieinander. Segen bedeutet Nähe - Fluch aber auch. Segen und Fluch werden oft im gleichen Atemzug genannt.

Gott spricht zu Abraham: "Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen." (Gen 12,3) In der Bibel gilt als verflucht, wer Gottes Willen und damit die Grundlage allen Lebens missachtet. Mit dem Fluch sollen böse Kräfte zurückgeschlagen werden. Das ist die ursprüngliche Bedeutung des deutschen Wortes "fluchen": Stoßen, schlagen. Weg damit.

Jemand ist mir so auf den Pelz gerückt, dass ich mich von ihm bedrängt oder bedroht fühle. Ich will mich abgrenzen. Oder ich möchte, dass dem anderen etwas Schlimmes widerfährt: So, dass er mir nicht mehr in die Quere kommen kann. Das alles, liebe Hörerinnen und Hörer, ist zunächst einmal verständlich. Es gibt Menschen, die man sich nur noch vom Hals wünscht.

Aber es zeigt, dass einem nichts einfällt, dass man sich hilflos fühlt. Und dann will man wie ein kleines Kind alles weghaben, was stört. Wie gesagt, verständlich. Aber eben unerwachsen. Fluchen: So etwas passt nicht zu uns. Wir können doch in uns hinein horchen, miteinander reden, unsere Gefühle deutlich machen. Wir können uns Hilfe holen. Das tut uns selber besser als vor lauter Hass krank zu werden.

Im Neuen Testament sendet Jesus seine Jünger aus und trägt ihnen auf:

"Wenn euch jemand nicht aufnehmen will, so geht aus diesem Haus und schüttelt den Staub von euren Füßen." (Mt 10,14)

Auch das heißt: Mit dem oder jenem will ich nichts mehr zu tun haben. Aber Jesus empfiehlt, von sich aus Distanz zu schaffen. Sich nicht länger einer unangenehmen Situation auszusetzen, sondern zu handeln und zu gehen.

Nicht fluchen, sondern konstruktiv denken. Nach Gott ausrichten – das drücken erhobene Hände aus. Mit dieser Segensgeste fährt der auferstandene Christus gen Himmel (Lk 24,50). Im Alltag braucht Segen keine großen Worte oder Gesten. Einem anderen Menschen Gutes sagen. Das ist der Sinn des lateinischen Wortes für Segnen: "bene dicere". Manche heißen sogar so – Benedikt. Wir alle sind so gesegnet.

Für Martin Luther lag im Segen die "gantze Theology auff einen Hauffen". Der Segen verbindet mit dem Heil, das Christus schenkt. Essen und Trinken, Kleider, Haus, Geld, Gut, eine gute Ehe, gute Freunde, getreue Nachbarn – das alles wird zum Segen, wenn wir es als solchen erkennen und dankbar annehmen. Im Kleinen Katechismus, in der Auslegung zum 8. Gebot steht etwas sehr Interessantes.

Da werden Menschen gemahnt, kein falsches Zeugnis über einen anderen abzugeben. Luther schreibt, man solle stattdessen "Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren." Ein Segen für den Nächsten und den Fernsten: Das ist ein Mensch auch dann, wenn er in Gottes Namen das Böse von anderen fernhält - und ihnen von Herzen  das Beste vergönnt.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele  Menschen um sich haben, die ihnen Gutes wollen. Und Sie selbst? Sie können auch ein Segen für andere sein. Reden sie gut über andere und mit ihnen. Wünschen Sie ihnen Liebes, wenn sie kommen oder gehen. Empfehlen Sie Ihre Lieben der Obhut Gottes an. Ich werde Sie nach dem Vaterunser segnen. Jetzt sage ich erst einmal Amen.

Evangelische Morgenfeier vom 01.07.2018 (5. Sonntag nach Trinitatis) mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, München, Thema: Aufbruch und Segen

Das PDF mit dem vollständigen Text kann beim BR heruntergeladen werden unter diesem Link.
 

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