3.03.2017
Weltgebetstag in Bayern

Was wir am Weltgebetstag der Frauen feiern

Christen in mehr als 170 Ländern feiern am ersten Freitag im März den Weltgebetstag der Frauen. Auch in Bayern finden zu diesem Anlass zahlreiche Gottesdienste statt - mit Ausstellungen zum Schwerpunktland Philippinen und landestypischem Buffet.
Weltgebetstag der Frauen Titelbild 2017
Weltgebetstag der Frauen Titelbild 2017.

Mit ökumenischen Gottesdiensten beteiligen sich viele evangelische Gemeinden in Bayern am Weltgebetstag der Frauen. Unter dem Motto "Was ist denn fair?" soll es vor allem um globale Gerechtigkeit gehen, teilten die Organisatoren mit. Im Mittelpunkt des Weltgebetstages stehen in diesem Jahr die Philippinen. Frauen unterschiedlicher Konfessionen aus dem pazifischen Inselstaat haben Lieder, Gebete und Texte ausgewählt und eine gemeinsame Liturgie verfasst.

In den Gottesdiensten soll von Armut und Ungleichheit in dem südostasiatischen Land berichtet werden. Thema sind auch die dramatischen Folgen von Naturkatastrophen und Klimawandel. Die Spenden aus Deutschland gehen an acht philippinische Partnerorganisationen für Frauen- und Mädchenprojekte.

Jedes Jahr am ersten Freitag im März beten christliche Frauen unterschiedlicher Konfessionen in mehr als 170 Ländern gemeinsam. In Deutschland beteiligen sich jedes Jahr hunderttausende Frauen und Männer am Weltgebetstag. Die Idee zu der inzwischen weltgrößten ökumenischen Basisbewegung von Frauen stammt aus den USA, wo sich Christinnen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals zu einem Weltgebetstag versammelten.

Legende:

blaue Markierung: vergangene Schwerpunktlänger und ihre Themen (seit 1964)

rote Markierungen: geplante Länder und Themen

grüne Markierungen: Projekte für Frauen und Mädchen, die der Weltgebetstag unterstützt

Mehr zu den Projekten auf: www.weltgebetstag.de/projekte/projektarbeit-weltweit

 

Veranstaltungs-Tipps

  • Wer sich kulinarisch für den Inselstaat interessiert, kann nach dem Weltgebetstags-Gottesdienst um 19.30 Uhr in der Himmfelfahrtskirche im Gemeindezentrum Emmaus in München-Pasing einige philippinische Gerichte testen. Auch im Gemeindehaus von Kirchensittenbach bei Nürnberg gibt es, nach dem Gottesdienst um 20 Uhr, ein philippinisches Buffet.
  • In der Heilig-Kreuz-Kirche in Augsburg können sich die Besucher nach dem Gottesdienst um 15 Uhr eine Ausstellung über die philippinischen Inseln und ihre Bewohner ansehen.
  • Wer beim Weltgebetstags-Gottesdienst auf den musikalischen Geschmack gekommen ist, kann seine Kenntnisse im Gesang im Mai vertiefen. Da bietet Bea Nyga, Mitgestalterin der CD zum Weltgebetstag, einen Sing-Workshop für philippinische Lieder in der Alt-Katholischen Apostelin-Junia-Kirche in Augsburg an. Den Flyer mit näheren Information finden Sie hier.
  • Für Naturfreunde bietet das Linden-Museum Stuttgart eine Online-Ausstellung  über die Philippinischen Kordilleren an, einer Bergkette im Norden des Landes. Die Website zeigt eine Reihe gut aufbereiteter Bilder und Artikel zu Bräuchen und Ritualen in den Gebirgen der Region Luzón.
  • Cineasten können sich den philippinischen Film Da Dog Show ansehen, der diesen Monat erscheint. Dieser basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte von dem alleinerziehenden Vater Mang Sergio, der in den Straßen von Manila Hundeshows anbietet, um seine Kinder zu ernähren.

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