23.03.2018
Reformprozess

PuK-Reformprozess: Arbeitsgruppen werden zu Thinktanks

Mit "Thinktanks" sucht die bayerische Landeskirche ihren Weg im Reformprozess "Profil & Konzentration". Ein Überblick.
Arbeitsgruppen PUK Gesamt 2018

Der Reformprozess "Profil und Konzentration" hat verschiedene Arbeitsbereiche. Neben der Beteiligung von Synoden, Dekanaten agieren sechs Arbeitsgruppen als "Think-Tanks" der Kirche.

Diese Arbeitsgruppen bestehen aus 8-12 Mitgliedern und wurden von Landessynodalausschuss und Landeskirchenrat designiert. Hier wirken verschiedene berufliche, fachliche und persönliche Profile zusammen. Ihre  Aufgabe besteht darin, den für das jeweilige Thema angemessenen Weg der gründlichen Beratung zu organisieren. Dazu können je nach Thema Expertenbefragungen, Workshops, Konsultationen und andere Formate dienen.

Jede Arbeitsgruppe wird die dabei gewonnenen Erträge zusammenführen und daraus Vorschläge als Entscheidungsgrundlage für die kirchenleitenden Organe erarbeiten. Die Arbeitsgruppen selbst haben keine beschließende Funktion. Ihre Vorschläge werden nach Abschluss der Arbeit und vor den abschließenden Entscheidungen der Kirchenleitung in einem breiten Stellungnahmeverfahren den Gremien auf allen Ebenen der Landeskirche vorgelegt werden.

Arbeitsgruppen des PuK-Reformprozesses

Wir haben alle Arbeitsgruppen angefragt, uns Informationen zu geben über die Arbeit innerhalb der Gruppen. Hier sind die Antworten:

Kirchlicher Reformprozess: »Profil & Konzentration« (PUK)

Die bayerische Landeskirche hat 2016 mit einem umfassenden Reformprozess begonnen. Unter dem Titel »Profil und Konzentration« soll bis 2022 die Kirche grundlegend umstrukturiert werden. Das Sonntagsblatt begleitet den Prozess mit einer Artikelserie.

Verlinken Sie uns: Alle Artikel zum Thema »Profil & Konzentration« finden Sie unter www.sonntagsblatt.de/puk

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zum Reformprozess: online@epv.de

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Infografik Arbeitsgruppen PuK

Infografik Arbeitsgruppen PuK

Infografik PuK-Arbeitsgruppen hier als PDF kostenlos herunterladen.

Infografik Arbeitsgruppen PuK
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Weitere Artikel zum Thema:

Zukunft der Kirche

Die bayerische Landeskirche verändert sich. Allein 2016 hat sie rund 48.500 Mitglieder verloren. Gründe dafür sind die demografische Entwicklung, aber auch die fortschreitende Säkularisierung der Gesellschaft. Andererseits gehören in Bayern immer noch rund 2,4 Millionen Menschen der evangelischen Kirche an – so viele wie im Jahr 1970. Während die Kirche damals nur 1.400 Pfarrerinnen und Pfarrer zählte, ist die Zahl inzwischen auf rund 2.400 angewachsen. Der Reformprozess "Profil und Konzentration" untersucht diesen Wandel – und möchte Anstoß geben für Veränderungen.

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