Soziales & Diakonie

Die Diakonie (oft auch Innere Mission genannt) ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen. Diakonische Einrichtungen setzen sich für Menschen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. In unseren Reportagen und Meldungen berichten wir von sozialer Not, Ausgrenzung, aber auch Unterstützung und Hilfestellung. Wenn Sie ein Thema vermissen, so schreiben Sie der Online-Redaktion: online@epv.de.

Herbstsammlung

Abends noch ne Runde auf dem Sofa sitzen und sich dann gemütlich ins Bett kuscheln. Wunderbar nach einem Schul- oder Arbeitstag. Für Menschen wie Klaus Billmeyer kommt das nicht in Frage. Denn er ist obdachlos. Beim "Türöffner-Tag" der Sendung mit der Maus in Nürnberg durften die Kinder Klaus alles fragen, was sie wissen wollten.

Ein Zeuge deutscher Geschichte

Pfarrer Dr. h.c. Karl Heinz Neukamm nahm auch im Ruhestand am Leben und Wirken der Rummelsberger Diakonie regen Anteil, ohne sich je einzumischen.
Der frühere Präsident des Diakonischen Werkes, Karl Heinz Neukamm, ist tot. Wie die Diakonie Deutschland mitteilte, ist Neukamm in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 89 Jahren gestorben. Er leitete den zweitgrößten deutschen Wohlfahrtsverband von 1984 bis 1994. In seine Amtszeit fiel die Wiedervereinigung der Diakonischen Werke der Bundesrepublik und der DDR.

Ausstellung "euward 7"

»euward 7« 2018 - Ausstellung im Buchheim Museum der Phantasie in Bernried - Karte »Athosland« von Michael Golz.
Die besten Werke des "euward 7" sind noch bis 9. September in einer sehenswerten Schau im Buchheim-Museum in Bernried am Starnberger See ausgestellt. Herzstück der Ausstellung zeitgenössischer Kunst von Menschen mit geistiger Behinderung ist das Lebenswerk des Preisträgers Michael Golz. In 44 Jahren Arbeit hat Golz die gewaltige Landkarte eines imaginierten "Athoslands" geschaffen.

Diakonie

der Präsident der Diakonie Bayern: Michael Bammessel
Die Diakonie Bayern kritisiert Abschiebungsandrohungen gegen angehende Altenpfleger. Diakoniepräsident Michael Bammessel fordert vielmehr ein Aufenthaltsrecht für junge Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten wollen, heißt es in einer Mitteilung seines Verbandes. Bammessel sagte, junge Menschen würden in der Altenpflege dringend gesucht.

Historisches Spektakel

Richard Winter als Wallenstein
Autor
2018 ist wieder "Wallenstein-Jahr" in Altdorf. Bis 22. Juli werfen sich dabei rund 1.000 Bürger sowie Schauspieler in historische Kostüme, führen zwei Theaterstücke auf und bevölkern an den Festival-Wochenenden die Altstadt mit Lagerleben und Umzügen. Und das schon seit 1894. Jedoch: Zum 400. Jubiläum des Beginns des 30-jährigen Krieges ist die Aufmerksamkeit für das alle drei Jahre in ähnlicher Form stattfindende Spektakel noch mal eine andere als sonst. Das wissen auch die Bewohner des Wichernhauses der Rummelsberger Diakonie, die mittendrin im Spektakel sind, der evangelische Dekan Jörg Breu und der langjährige Wallenstein-Darsteller Richard Winter.

Jenseits von Eden

Michael Bammessel
Bayerns Diakoniepräsident Michael Bammessel hat eine Verschärfung der Armutslage im Freistaat kritisiert. Das Bundesland gelte zwar als wirtschaftlich prosperierend, für manche sei es gar das "Paradies". Dennoch lebten "viele Menschen jenseits von Eden", sagte der bayerische Diakoniepräsident am Montag in Ingolstadt beim Jahresempfang des dortigen Diakonischen Werkes.

Diätassistent - Therapeut - Heilpädagoge

Wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll, stellt junge Menschen vor eine schwere Entscheidung. Die bayerische Staatsregierung widmete darum diese Woche dem Thema Ausbildung. Was viele gar nicht wissen: Auch Einrichtungen, die von der Kirche getragen werden, haben ein großes Angebot an Ausbildungsplätzen.

Diakonie in Mittelfranken

ALMA Weißenburg
Autor
Eine gute halbe Stunde lang wartet Eva Neuner vor dem Schnellimbiss auf die 14-Jährige, die bei ALMA, der Weißenburger Beratungsstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt angerufen hat und sich mit der Sozialpädagogin treffen wollte. Zwei Stunden später ruft sie dann an und erklärt "Ich war da, wollte Sie aber erst mal aus der Ferne betrachten. Was ich zuhause erlebt habe, kann ich nicht einfach so jemandem anvertrauen."