Gesellschaft

Kommentar

Solidarität
Nichts bewegt die Menschen zurzeit mehr als das Coronavirus. Wie gefährlich ist es? Wie schnell verbreitet es sich? Wie ist es zu bekämpfen? Das sind nur die drei häufigsten Fragen, die sich die Menschen derzeit stellen. Zum aktuellen Zeitpunkt wissen wir: Das Coronavirus hat eine weltweite Epidemie in Gang gesetzt, dem müssen wir ins Auge sehen. Allein mit Hände waschen, in den Ellbogen niesen und husten ist es nicht mehr getan.

Fernsehen

Lindenstraße Folge 1 Familie Beimer
Die Fernsehkritik sagte der "Lindenstraße" 1985 ein schnelles Ende voraus. Doch die Serie wurde zum Dauerbrenner. Nach fast 35 Jahren ist nun tatsächlich Schluss: Die letzte Folge mit dem Titel "Auf Wiedersehen" läuft am 29. März im Ersten - und erstmals verrät die ARD vorab nichts zum Inhalt.

Armut

Altersarmut Frau Mülleimer Armut
Alma K.* ist 55 Jahre alt. Sie kommt aus einer großbürgerlichen Familie, doch sie lebt heute in Armut. Ihr psychisches Leiden hat die Frau schon vor Jahren erwerbsunfähig gemacht, heute sammelt sie Pfandflaschen, wühlt in Mülleimern und prostituiert sich, um sich über Wasser zu halten. Manchmal schaut sie in der Bahnhofsmission vorbei, vor allem Nachts, und sucht dort aufbauende Gespräche. Alma K. ist spielsüchtig. Sie bräuchte Hilfe und fordert Würde ein. Ein Gesprächsprotokoll:

Fasten

Pfarrer Martin Gundermann
Am Aschermittwoch hat wieder die Fastenzeit begonnen, in der sich viele Menschen neu auf sich selbst und auf ihren Glauben besinnen wollen. In diesem Jahr übern sich manche in einem möglichst plastikfreien Leben – unter anderem will das auch die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner versuchen. Pfarrer Martin Gundermann von der Stadtkirchengemeinde in Bayreuth hat das "Plastikfasten" bereits ausprobiert.

Kommentar

Einsamkeit
Autor
Rund 55 Millionen Menschen in Europa leben laut Statistik sozial isoliert und mindestens 30 Millionen fühlen sich erklärtermaßen einsam. Vereinsamung ist daher ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht allein den Familien, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen oder ehrenamtlichen Organisationen überlassen werden darf. Das Thema muss auch politisch und vor allem ressortübergreifend behandelt werden. Ein Kommentar von Ralf Schick.

Kommentar

Deutscher Bundestag
Die demokratieverachtende Ministerpräsidentenwahlfinte der Thüringer Höcke-Afd hat einiges ins Rutschen gebracht. Eine Folge: der Rückzug der CDU-Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Läutet er das Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels ein? Nicht wenige dürften das begrüßen - aber noch wichtiger ist: Die gegen das demokratische System selbst gerichtete "destruktiv konstruktive" Strategie der rechtsextremen AfD darf nicht aufgehen.

SIGENA-Stützpunkt Sündersbühl

Inge Hitzler beim Kochen im SIGENA-Stützpunkt in Nürnberg
Autor
Da lebt man seit 30, 40 Jahren nebeneinander, kennt sich nur vom Sehen her – und plötzlich kocht, werkelt und sportelt man miteinander. Seit rund einem Jahr gibt es im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl einen SIGENA-Stützpunkt, der von der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt gemeinsam mit der Stadtmission Nürnberg betrieben wird. Und der Treffpunkt in der Bertha-von-Suttner-Straße ist für viele der regelmäßigen Besucher mittlerweile unverzichtbar geworden.

Soziales

Wanderfürsorge in Stadtbergen.
Autor
Mit 30 Betten und wenigen Aufenthaltsräumen fing Ende des 19. Jahrhunderts alles an. Doch erst ein paar Jahre später konstituierte sich das heutige evangelische Sozialunternehmen, damals noch mit dem Namen "Verein für Innere Mission". Seit 125 Jahren ist der Sitz im Augsburger Spenglergäßchen das Zentrum diakonischer Arbeit.

Musik und Umwelt

Armin Hanika und eine seiner Gitarren aus heimischem Holz.
Autor
Kann man als Gitarrenbauer das Klima retten? "Sicher nicht, aber man kann einen Beitrag dazu leisten", erklärt der Zupfinstrumentenbauermeister Armin Hanika aus Baiersdorf. Denn seit zwei Jahren verwendet er für einige Modelle keine Tropenhölzer mehr, sondern heimische Kirsche, Ulme, Elsbeere oder Ahorn. Dank eines extra entwickelten Thermomodifizierungsverfahrens funktioniert und klingt das nicht nur gut, sondern schützt auch die Umwelt.