Geschichte

Bayerische Diakone

Ausstellungsstück im Rummelsberger Diakoniemuseum
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Wann und wo haben Menschen aus Bayern in den vergangenen 200 Jahren diakonisch gewirkt – als Missionare, Ärzte, Diakonissen und Diakone? Welche Geschichte haben sie von ihren Reisen mitgebracht und welche Menschen stecken dahinter? Fragen, denen Historiker Thomas Greif nachspürt. Für die Ausstellung "Ferne Nächste" sucht der Leiter des Diakoniemuseums in Rummelsberg jetzt Exponate und Erinnerungen, die von Bayern aus irgendwo auf der Welt gesammelt und erlebt wurden.

Filmtipp Lebensformen

Verschwörer, Held oder gar ein evangelischer Heiliger? Wer war der Theologe, der kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs im KZ Flossenbürg auf Anordnung Adolf Hitlers ermordet wurde? Monika Manoutschehri portraitiert für das Magazin "Lebensformen" Dietrich Bonhoeffer, der bis heute mit seinem Gedicht "Von guten Mächten" vielen Menschen Zuversicht schenkt.

Zeitzeugen erinnern sich an die Bombardierung Würzburgs

St. Johannis in Würzburg - Zerstörung nach Bombardierung im Zweiten Weltkrieg
Als die Bomber kamen, war der Krieg fast schon zu Ende: Am Abend des 16. März 1945 legte die Royal Air Force Würzburg größtenteils in Schutt und Asche. Vor 75 Jahren tobte wegen der Brandbomben ein Feuersturm in der Stadt.

Mehr als "Von guten Mächten"

Bonhoeffer-Ausstellung in Roth
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Sein Gedicht "Von guten Mächten" kennt man, es sind viele Kirchen und Schulen nach dem evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) benannt. Dass einer der wichtigsten Vertreter des Widerstands im Nationalsozialismus im KZ Flossenbürg in Bayern seinen Tod fand, wissen Eingefleischte noch. Eine Wanderausstellung des Evangelischen Presseverbands für Bayern (EPV) zeigt Bonhoeffer jetzt in allen Facetten – zum ersten Mal vom 6. bis 24. März in der Stadtkirche in Roth.

Antisemitismus

"Antisemitismus passte nicht ins Selbstbild der jungen BRD", sagt die Leiterin der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München, Miriam Heigl, über den Anschlag auf ein jüdisches Seniroenheim im Februar 1970 in München. Zum 50. Jahrestag will man der Opfer gedenken.

9. April 2020

Am 9. April 2020 jährt sich zum 75. Mal die Ermordung des evangelischen Pfarrers und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg. Aus diesem Anlass kommen vom 5. bis 9. April rund 200 junge Menschen in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu einem internationalen Jugendtreffen zusammen.

Nationalsozialismus

"Buch der Namen" in der Ausstellung des Yad Vashem-Instituts in der Gedenkstätte Auschwitz
75 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur bleibt die Erinnerung an die Opfer lebendig. In Hof haben Schülerinnen und Schüler dafür eine inzwischen preisgekrönte App entwickelt. Jetzt beteiligt sich die Arbeitsgruppe an der Planung für einen besonderen Erinnerungsweg durch die Stadt.

Holocaust-Gedenken

Max-Mannheimer-Platz
Die Staatsregierung hat ein Gesamtkonzept beschlossen, um die Erinnerungsarbeit an das NS-Regime weiterzuentwickeln und zu sichern. Es sind unter anderem Baumaßnahmen in Dachau und Nürnberg geplant. Die Landtags-Grünen finden das Konzept mutlos.

Weiße Rose

Weiße Rose
Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Hans-Leipelt-Schule in Donauwörth erinnert an den 75. Todestag ihres Namensgebers. Hans Konrad Leipelt war am 13. Oktober 1944 vom Volksgerichtshof in Donauwörth wegen "Wehrkraftzersetzung und Volksverhetzung" zum Tode verurteilt worden. Er wurde am 29. Januar 1945 in München-Stadelheim ermordet.