Meinung & Kommentar

Dossier Meinung Kommentar

Ob Religion, Gesellschaft, Politik oder Kultur: Hier finden Sie Kommentare, Meinungen und Gastbeiträge.

Kommentar

Rettungssschiff Sea-Watch 4
Corona hat die Arbeiten verzögert, aber in diesen Tagen geht es los: Das Seenotrettungs-Schiff "Sea-Watch 4" läuft aus, um Menschen in Seenot zu retten. Finanziert ist der Umbau des ehemaligen Forschungsschiffs durch Spenden, zum großen Teil aus kirchlichen Kreisen. Kirchensteuermittel seien nicht geflossen, beteuert die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Kommentar

Ein Mädchen auf einer Schaukel (Symbolbild)
40 Prozent der Jugendherbergsgäste sind Schulklassen. Doch die dürfen im nächsten Jahr nicht auf Klassenfahrt: Büffeln statt wegfahren, lautet die Devise des Kultusministeriums. Das Quasi-Verbot gefährdet die Zukunft zahlreicher Jugendbildungsstätten, auch der kirchlichen. Dabei könnte aus dem vermeintlichen Dilemma ganz leicht eine Win-Win-Situation für alle entstehen, meint Susanne Schröder.

Kommentar

Kreuz - Kirche - Menschen
Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus: Bis 2060 wird sich die Zahl der Mitglieder halbieren. Nur noch 10 Millionen Menschen in Deutschland werden dann Mitglied einer evangelischen Kirche sein. Auf diese sich beschleunigende Entwicklung reagieren die Kirchenleitung verblüffend verhalten. Dabei zeichnet sich ein dramatischer Verlust ab. Und zwar für alle, die es mit Europa und seinen Werten halten.

Gastbeitrag

Die christlichen Kirchen haben 2019 erneut mehr Mitglieder verloren als im Jahr zuvor - die Zahl der Austritte ist auf einem historischen Höchststand. In einem Gastbeitrag beschreibt der Theologe Thomas Prieto Peral, Teil des Leitungsteams im kirchlichen Reformprozess "Profil und Konzentration“, weshalb die Zahl schmerzt.

Gastbeitrag

Denis Dworatschek Mo, 08.06.2020 - 09:57
Megafon Demonstration Protest Demo Symbol
Hubertus Schaller vom "Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus" schreibt in seinem Gastkommentar über die Meinungsfreiheit in Deutschland in Zeiten von Corona. Was ist erlaubt? Wo verlaufen die Grenzen? Und wie viel Meinungsfreiheit müssen wir aushalten?

Gastbeitrag

Demonstration auf dem Münchner Marienplatz zu Corona
Wir befinden uns im "Nebel der Pandemie" - meint der evangelische Theologe Matthias Pöhlmann. Der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern kommentiert in seinem Gastbeitrag den Zusammenhang zwischen Corona-Krise und Verschwörungstheorien.

Kommentar

Abstandsregelung - Corona
Autor
Derzeit überbieten sich die einzelnen Bundesländer mit immer neuen Lockerungen der Corona-Einschränkungen. Durch die Aufhebung der Verbote ist es bei einigen Menschen mit Vorsicht und Abstand schon wieder vorbei. Doch das Virus ist nicht verschwunden und eine Ansteckung kann jederzeit erfolgen. Ein Kommentar von Ralf Schick.

Kommentar

Abstandsregelung - Mindestabstand 1,5m
Autor
Inzwischen ist in Bayern der Besuch eines Gottesdienstes wieder erlaubt – allerdings nur unter strengen Schutzmaßnahmen. Sonntagsblatt-Redakteur Timo Lechner hat einen der ersten "Präsenzgottesdienste" besucht und fragt sich, ob wir so Gottesdienste feiern möchten? Und ob wir überhaupt so leben möchten?

Kommentar

Entlohnung in der Pflege
Evangelische und katholische Kirche zählen mit ihren Sozialverbänden Diakonie und Caritas zu den größten Arbeitgebern in der Pflege. In den ersten Wochen der Pandemie machten sie sich für bessere Gehälter in der Pflege stark, jedoch nur mit Worten. Das fällt ihnen jetzt auf die Füße. Ein Kommentar von Wolfgang Weissgerber.

Kommentar

Minarett der Moschee in Duisburg-Marxloh.
Autor
Die Corona-Pandemie hat das öffentliche religiöse Leben in Deutschland über Wochen lahmgelegt. Doch in eine Sache ist Bewegung gekommen: Etwa 30 Moscheegemeinden in Deutschland hatten bisher eine Erlaubnis für den Muezzinruf – nun kamen viele Gemeinden dazu, die bisher vergebens dafür gekämpft hatten. Warum man beim Muezzinruf jedoch genauer hinhören sollte – kommentiert Helmut Frank.

Kommentar

Kirche und Solidarität
Schon jetzt gibt es angesichts der Pandemie-Restriktionen große soziale Verwerfungen. Es ist deshalb gut, wenn Kirche und Diakonie immer wieder Staat und Gesellschaft an ihre Verantwortung erinnern und ihrerseits mit Hilfsprojekten selbst aktiv werden. Was sonst noch alles auf die Kirche zukommen wird, davon berichtet Kommentator Stephan Bergmann.

Kommentar

Musiker
Was hat die Corona-Pandemie eigentlich mit Kunst und Kultur zu tun? Das scheint, angesichts der enormen gesundheitlichen Bedrohung und der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Konsequenzen, eine eher müßige Frage zu sein. Unbestritten ist, dass der Kampf gegen die Coronavirus-Krankheit Covid-19 jetzt absoluten Vorrang hat. Trotz allem sollte die Kunst nicht vergessen werden, meint Kommentator Wolfgang Lammel.

Kommentar: Angst vor Corona

Hamsterkäufe. Noch vor ein paar Wochen assoziierte der typische Deutsche damit zunächst niedliche Tierchen, heute denken die meisten vermutlich an Klopapier. Online-Redakeurin Larissa Launhardt ist sich sicher: Das sture Horten von Lebensmitteln ist nicht nur egoistisch, sondern auch völlig unnötig.

Kommentar

Solidarität
Nichts bewegt die Menschen zurzeit mehr als das Coronavirus. Wie gefährlich ist es? Wie schnell verbreitet es sich? Wie ist es zu bekämpfen? Das sind nur die drei häufigsten Fragen, die sich die Menschen derzeit stellen. Zum aktuellen Zeitpunkt wissen wir: Das Coronavirus hat eine weltweite Epidemie in Gang gesetzt, dem müssen wir ins Auge sehen. Allein mit Hände waschen, in den Ellbogen niesen und husten ist es nicht mehr getan.

Kommentar

Ein Mann an einem Grenzzaun (Symbolbild)
Der Bürgerkrieg in Syrien tobt nun seit neun Jahren. Derzeit gehen syrische Regierungstruppen mit Unterstützung Russlands militärisch gegen die überwiegend islamistischen und dschihadistischen Milizen in der Provinz Idlib vor. Eine Million Menschen sind auf der Flucht in Richtung türkische Grenze und werden so zum Spielball der Politik. Ein Kommentar von Stephan Bergmann.