23.06.2017
Personalie

Jürgen Hacker wird Dekan in Bayreuth

Die Doppelspitze für den jungen Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck ist komplett. Jürgen Hacker übernimmt im Herbst das Amt des Dekans für die Region Süd. Sein Dienstsitz ist Bayreuth. Er teilt sich die Leitungsfunktionen künftig mit Dekan Thomas Guba (Bad Berneck).
Dekan Jürgen Hacker (Bayreuth)
Der Bayreuther Dekan Jürgen Hacker

Jürgen Hacker, seit sechs Jahren Dekan in Feuchtwangen (Landkreis Ansbach), wird neuer Dekan der Region Süd des evangelischen Dekanatsbezirks Bayreuth–Bad Berneck und Pfarrer der Stadtkirche in Bayreuth. Der 52-jährige Theologe leitet in Zukunft den im Februar neu gebildeten Dekanatsbezirk zusammen mit Dekan Thomas Guba (50), der seinen Sitz in Bad Berneck hat. Der neue Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck ist mit rund 73.000 Evangelischen in 40 Kirchengemeinden der größte im Kirchenkreis Bayreuth.

Wie die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Freitag mitteilte, wurde Jürgen Hacker am Donnerstagabend von Dekanatsausschuss und Kirchenvorstand in einer gemeinsamen Sitzung aus drei Bewerbern gewählt. Hacker tritt die Nachfolge von Hans Peetz an, der nach 17 Jahren Dienst in Bayreuth am 1. März die Projektstelle "Erschließung der Markgrafenkirchen" übernommen hat. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird Hacker von Regionalbischöfin Greiner in sein neues Amt eingeführt.

Jürgen Hacker leitet Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck mit Thomas Guba

Jürgen Hacker ist 1965 in Heinersreuth (Landkreis Bayreuth) geboren. Nach seinem Vikariat in Kirchenlamitz im Dekanatsbezirk Selb war er 16 Jahre Pfarrer in Weißenbrunn im Dekanatsbezirk Kronach, wo er später unter anderem als Senior des Pfarrkapitels bereits Leitungserfahrungen sammelte. Seit 2011 ist Hacker Dekan im mittelfränkischen Feuchtwangen mit rund 14.100 Evangelischen in 13 Kirchengemeinden.

Regionalbischöfin Greiner hob nach der Wahl Hackers die Erfahrung Hackers im Dekansamt hervor, die  gerade für einen so großen Dekanatsbezirk von großem Vorteil sei. Jürgen Hacker bringe zudem "oberfränkische Bodenständigkeit, sprachgewandte lutherische Frömmigkeit, Liebe zu den Menschen und profunden Zugang zu Kirchengeschichte, Kunst und Kultur" mit. In einer ersten Stellungnahme sagte Hacker: "Ich freue mich zusammen mit den Verantwortlichen in den Gremien neben Bewährtem Neues zu entwickeln, damit das Evangelium auch im 21. Jahrhundert die Menschen vor Ort erreichen kann."

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