8.01.2021
Jugend- und Familienministerkonferenz

Kinderkonferenz: Bayern will Kindern mehr Gehör verschaffen

In der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) beraten Ministerinnen und Senatoren über Kinder- und Familienpolitik. Dieses Jahr hat Bayern den Vorsitz übernommen. Im Vorfeld ist eine Konferenz für Kinder und Jugendliche geplant.
Kinderhände

Mit einer eigenen Kinderkonferenz will der Freistaat herausfinden, was junge Menschen in Bayern bewegt. Bei dem Treffen sollen Kinder und Jugendliche aus ganz Bayern zu den Themen zu Wort kommen, bei denen sie gerne mitreden möchten, wie Bayerns Familienministerin Carolina Trautner (CSU) in München mitteilte. Die Ergebnisse des Treffens am 30. April in Augsburg sollen dann in die bundesweite Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) einfließen, die vom 6. bis 7. Mai ebenfalls in Augsburg stattfindet.

Thema der JFMK ist "Partizipation"

Bayern hat den Vorsitz der JFMK zum 1. Januar von Baden-Württemberg übernommen. Als Motto für das bayerische Vorsitzjahr habe man das Thema "Partizipation" gewählt, teilte Trautner mit. Dass Kinder und Jugendliche bei Entscheidungen, die sie betreffen, ausreichend beteiligt werden, liege ihr "besonders am Herzen".

Die Jugend- und Familienministerkonferenz ist das Fachgremium der für die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik zuständigen Minister und Senatoren der Bundesländer. Ihre Themen sind unter anderem Kindertagesbetreuung, Kinderschutz, Jugendmedienschutz, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit oder die Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten Familienpolitik.

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