23.07.2019
Ökumenischer Kirchentag

Bayerische Kirchen wollen "ökumenisches spirituelles Format" für Frankfurt 2021

Einen gemeinsamen Auftritt beim Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main wollen des Landeskomitee der Katholiken in Bayern und der Landessynodalausschuss der bayerischen Landeskirche.
Das Zelt der Ökumene bei der Weltausstellung Reformation 2017 in Lutherstadt Wittenberg.

Einen Vorstoß zu einem gemeinsamen Auftritt beim Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main habe der Landeskomitee-Präsident Joachim Unterländer gemacht, wie die Landeskirche mitteilt. Dieser Vorschlag für ein gemeinsames ökumenisches spirituelles Format sei aufseiten der evangelischen Landeskirche auf große Zustimmung getroffen.

Unterländer will damit "stärker die Gemeinsamkeiten beider Kirchen" feststellen.

Die evangelische Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel sagte dazu: "Wir sollten zeigen, was wir lieben und welcher Schatz uns mit dem Evangelium anvertraut ist." Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll nun ein spirituelles Format ausarbeiten, wie bei einer gemeinsamen Sitzung des Landeskomitees und des Landessynodalausschusses am Samstag im Münchner Landeskirchenamt beschlossen wurde.

Der Landessynodalausschuss ist eines der vier kirchenleitenden Organe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Als ständiger Ausschuss vertritt er die Landessynode zwischen deren beiden Tagungen im Jahr. Ihm gehören neben dem dreiköpfigen Synodalpräsidium zwölf weitere Mitglieder an. Das Landeskomitee ist die höchste Laienvertretung der sieben bayerischen Erzbistümer und Bistümer.

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