27.07.2019
Von München nach Berlin

Bayerische Pfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra wird Chefin der Diakonie-Einrichtungen in Berlin

Die persönliche Referentin des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm, Andrea Wagner-Pinggéra, wird neue Theologische Geschäftsführerin von drei traditionsreichen diakonischen Einrichtungen in Berlin und Brandenburg.
 Andrea Wagner-Pinggéra

Die 51-jährige Pfarrerin und Kirchenrätin Andrea Wagner-Pinggéra werde zum 1. Dezember ihren Dienst bei der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sowie den Berliner Krankenhäusern Königin Elisabeth Herzberge und Friedrich von Bodelschwingh-Klinik antreten, hieß es bei der Vorstellung von Wagner-Pinggéra am Freitag in Berlin. Die Einrichtungen zählen zum Verbund der Von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Die 1968 geborene und in der Nähe von Erlangen aufgewachsene Wagner-Pinggéra hat Theologie in Heidelberg und Erlangen studiert. Nach verschiedenen Stationen als Gemeinde- und Schulpfarrerin vorwiegend in Franken war sie von Herbst 2007 bis zum Sommer 2010 Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München. Seit 2011 ist Wagner-Pinggéra persönliche Referentin von Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm, der auch Ratsvorsitzendem der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist.

Wagner-Pinggéra ist auch Landespfarrerin der Johanniter in Bayern.

Sie reize die Herausforderung, diakonisches Handeln in einem säkularen Umfeld überzeugend zu begründen, sagte Wagner-Pinggéra am Freitag: "Glaube und Tun" gehörten für sie zusammen: "Dafür ist die Diakonie der beste Ort."

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal verfügt den Angaben zufolge über rund 4.000 stationäre und ambulant betreute Plätze, das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) in Berlin-Lichtenberg ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité und hat mehr als 750 Behandlungsplätze. Die Friedrich von Bodelschwingh-Klinik mit dem Schwerpunkt Psychiatrie verfügt über 163 Betten.

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