2.05.2019
"Kirche in Bayern"

Frisch im Pfarramt: Drei Junge Pfarrer über die Zukunft der Kirche

Wer möchte eigentlich Pfarrer oder Pfarrerin werden? Das Studium dauert ziemlich lange und dann lockt eine Sechstagewoche mit Sonntagsdiensten. Zwei junge Männer und eine Frau haben sich nicht abhalten lassen und sind seit dem 1. September im Amt. Warum sie auf ihren Beruf Lust haben, erzählen sie im Video.
Zwei frisch ordinierte Pfarrer und eine Pfarrerin erzählen, warum sie diesen Beruf gewählt haben, was sie bewegt und was sie bewegen möchten. Ein Portrait von Christian Probst.

Sie sind rund um die Uhr erreichbar und sogar besuchbar. Die Pfarrer im Pfarrhaus vor Ort - so ist der Pfarrberuf landauf und -ab bekannt. Eine klare Abgrenzung der Arbeitszeit, damit auch das eigene Wohlbefinden und das der Familie nicht zu kurz kommen - das wird seit dem "Prozess: Berufsbild Pfarrer" angestrebt, den die evangelische Kirche in Bayern 2016 verabschiedet hat. Drei frisch ordinierte Pfarrer, seit 1. September im Amt, erzählen im Video, wie es wirklich aussieht.

Weitere Informationen zum Pfarrberuf - und wie man dafür ausgebildet wird - finden Sie unter www.das-volle-leben.de.

TV-Tipp: "Kirche in Bayern"

"Kirche in Bayern" - Das ökumenische TV-Magazin

Das ökumenische Fernsehmagazin "Kirche in Bayern" läuft immer sonntags auf den bayerischen TV-Regionalsendern – unter anderem um 15.30 Uhr auf münchen.tv und um 18.30 Uhr bei Franken Fernsehen.

Weitere Sender und Sendezeiten finden Sie unter www.kircheinbayern.de/ausstrahlung.

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Urlaubspfarrerin Ingrid Ossing vertritt Kollegen im Berchtesgadener Land
Sie wollen mehr Zeit für Seelsorge, klagen über Burn-out und zu viel Schreibkram: Evangelische Pfarrer, aber auch Kirchenvorsteher und andere Berufsgruppen haben immer wieder gefordert, dass an den Rahmenbedingungen des Pfarrberufs gearbeitet wird. Seit zwei Jahren begleitet der Nürnberger Regionalbischof Stefan Nitsche einen Prozess zum Pfarrerbild in der Landeskirche, damit der Beruf des Pfarrers wieder attraktiv wird.

USA

Die Pastorin Miriam Groß in New York.
Miriam Groß ist seit zwei Jahren mit Mann und Kindern in New York. Das Besondere daran: Sie ist von der evangelisch-lutherischen Kirche dorthin entsandt, um die deutsche Kirchengemeinde St. Pauls zu leiten. Die Pfarrerin hat sich damit einen Traum erfüllt, dessen Alltag jedoch so anders ist als das bisherige Leben im beschaulichen Bayern, dass sie andere daran teilhaben lässt: Auf ihrem Blog und seit September auch mit einem Buch.

Coaching

Es gibt mehrere Wege, auf denen man zu Frank Seifert kommen kann: zum Beispiel über eine Wendeltreppe und durch die hohen Räume der Evangelischen Hochschulgemeinde. Mit viel moderner Kunst an den Wänden sieht es aus wie in einer der Kunstgalerien, von denen es hier, im Münchner Museenviertel, einige gibt. Oder man kommt über ein ganz normales Treppenhaus, nachdem man eine Klingel gedrückt hat. "Personalberatung" steht auf dem schlichten Schild.

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Die bayerische evangelische Landeskirche kommt immer stärker in eine finanzielle Zwickmühle: Während die Einnahmen langfristig sinken, bleiben die Ausgaben, vor allem im Personalbereich, auf hohem Niveau. Um die finanzielle Zukunftsfähigkeit der Kirche zu erhalten, stellt die Landeskirche die Versorgungsleistungen für Pfarrer und Kirchenbeamte, wie etwa die Pensionen, auf den Prüfstand, erläutert der kirchliche Personalchef Stefan Reimers. Diese Überlegungen stoßen bei Corinna Hektor, der ersten Vorsitzenden des bayerischen Pfarrer- und Pfarrerinnenvereins, auf deutliche Kritik. Ein Interview.
efs