10.01.2019
Kirchenvorstand

Iraner in Coburger Kirchenvorstand aktiv

Nach den Feiertagen und Ferien beginnen im Job und bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten wieder die Treffen und Sitzungen. Auch die Kirchenvorstände tagen wieder, teilweise in neuer Zusammensetzung nach der Wahl im Herbst. In Coburg ist ein 22-jähriger Kurde aus dem Iran mit dabei.
Seit Dezember 2018 gehört in Coburg ein zum Christentum konvertierter kurdischer Asylbewerber dem Kirchenvorstand St. Markus an. Ein Radio-Beitrag von Marc Peratoner.

Emad Siad ist einer von sechs Kirchenvorständen in der Coburger Gemeinde St. Markus. Der Altenpflegehelfer ist stolz darauf, gewählt worden zu sein. Jetzt freut er sich darauf, sich in den kommenden Jahren in der Gemeinde zu engagieren. Besonders für den Kindergarten möchte er sich einsetzen.

Nach einer langen Flucht kam der gebürtige Iraner nach Oberfranken. Hier hat der ehemals sunnitische Moslem den christlichen Glauben kennen und schätzen gelernt. Besonders das Gebet hilft ihm, hat er festgestellt. Nach seiner Taufe will sich der 22-Jährige in der Gemeinde engagieren. Dass er von den alteingesessenen Gemeindegliedern gewählt wurde, ist für ihn ein großer Vertrauensbeweis.

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efa