18.09.2020
Landessynode 2020

Landessynode 2020 Geiselwind: Alle Ergebnisse auf einen Blick

+++Newsticker zur bayerischen evangelischen Landessynode 2020 in Geiselwind +++ Die Sonntagsblatt-Redaktion berichtet aktuell +++
Landessynode 2020 Geiselwind

Donnerstag, 17. September 2020, 12.26 Uhr: Der katholische Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat der Präsidentin der bayerischen Landessynode, Annekathrin Preidel, zur Wiederwahl gratuliert. Er habe Preidel für ihre weitere Amtszeit in einem Brief seine Segenswünsche übermittelt, teilte das Erzbistum mit.

Zugleich wies Schick auf die großen Herausforderungen hin, vor denen beide große Kirchen stünden. Konkret nannte Schick die sinkende Zahl der Kirchenmitglieder sowie den Pfarrermangel. "Es ist uns aufgetragen, in geschwisterlicher Verbundenheit auch in Zukunft den Glauben zu bezeugen", schreibt der Erzbischof weiter.

Preidel war am Samstag auf der konstituierenden Tagung der neu gewählten Landessynode in Geiselwind von den 108 Synodalen im Amt bestätigt worden. Die 63-jährige Erlanger Biologin war die einzige Kandidatin für das Präsidentenamt, das sie bereits seit 2014 innehat. Die Amtszeit der Präsidentin beträgt sechs Jahre. Die Landessynode ist das Kirchenparlament der 2,3 Millionen Protestanten in Bayern.

Video gibt Einblick in Synodenarbeit vor Ort

Mittwoch, 16. September 2020, 08.50 Uhr: Der Truckertreff beim Autohof in Geiselwind wurde zum Synodenort: Wo normalerweise Festivals oder Rockkonzerte stattfinden, tagte diesmal die Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern. Ein Video gibt Einblick in die Geschehnisse des Synoden-Wochenendes.

 
Die bayerische Landessynode tagte im September 2020 auf dem Autohof in Geisewind zu ihrer ersten konstituierenden Sitzung.

Wahlen der Landessynode: Viele neue Mitglieder

Sonntags, 13. September 2020, 14.39 Uhr. Am Sonntag hat die bayerische Landessynode die Mitglieder des Landessynodalausschusses (LSA) gewählt. Ihm gehören künftig viele neue Mitglieder an. Bereits im ersten Wahlgang für nicht-ordinierte Mitglieder des LSA wurden gewählt: Barbara Becker (Kirchenkreis Ansbach-Würzburg), Joachim Pietzcker und Julia Fuchs (Kirchenkreis Nürnberg), Karl Georg Haubelt (Kirchenkreis Regensburg) sowie die Alterspräsidentin der Synode, Beate Schabert-Zeidler (Kirchenkreis Augsburg). Neu im LSA sind davon sind Pietzcker, die Jugendsynodale Fuchs und die CSU-Landtagsabgeordnete Becker (Kitzingen).

In einem zweiten Wahlgang wurde dann eine weitere der zwei noch ausstehenden nicht-ordinierten LSA-Mitglieder bestimmt. Die meisten Stimmen entfielen dabei auf Christina Flauder (Kirchenkreis Bayreuth), die dem Ausschuss in der Vergangenheit bereits angehörte. Im dritten Wahlgang konnte kein Kandidat die erforderliche absolute Mehrheit auf sich vereinen. Im vierten Wahlgang wurde schließlich auch der letzte der insgesamt sieben Plätze für Nicht-Ordinierte vergeben. Die Wahl der 108 Synodalen fiel dabei auf Tanja Keller (Kirchenkreis München). Sie ist erstmals Mitglied der Synode und damit auch des LSA.

Ordinierte Mitglieder der Synode

Die Wahl der ordinierten Mitglieder auf den Nachmittag verlief nicht weniger langwierig. In einem ersten Wahlgang erlangte nur einer der zwölf Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit: Pfarrer Norbert Roth aus München, der dem LSA bereits angehörte. In einem zweiten Wahlgang gelang Pfarrerin Kathrin Neeb (Kirchenkreis Bayreuth) der Einzug, auch sie gehörte dem LSA bereits an. Im dritten Wahlgang gab es keine Mehrheiten für einen der Kandidaten, im vierten Wahlgang setzten sich Dekan Klaus Schlicker und Pfarrerin Christine Stradtner (beide Kirchenkreis Ansbach-Würzburg) als LSA-Neumitglieder durch.

Weil das fünfte ordinierte Mitglied nicht in den ersten vier Wahlgängen ermittelt werden konnte, musste der Vertrauensausschuss einen neuen Wahlvorschlag erarbeiten. Die Arbeitskreise "Lebendige Gemeinde", "Offene Kirche" und der "Dritte Arbeitskreis" einigten sich, nur noch drei Personen aufzustellen: Dekanin Christiane Murner (Kirchenkreis Regensburg), Pfarrer Wolfgang Oertel (Kirchenkreis Bayreuth) und Dekanin Berthild Sachs (Kirchenkreis Nürnberg). Durchgesetzt hat sich schließlich - nach drei weiteren ergebnislosen Wahlgängen - im achten Durchlauf Oertel als einziger Kandidat. Er ist ebenfalls neu im LSA.

Der LSA ist eines der vier kirchenleitenden Organe der bayerischen Landeskirche, neben Landesbischof, Landeskirchenrat und der Synode selbst. Er vertritt die Synode zwischen ihrer Frühjahrs- und Herbsttagung. Dem Gremium gehören neben den zwölf gewählten Mitgliedern auch die Synodalpräsidentin und ihren beiden Vizepräsidenten an, der Vorsitz liegt bei der Synodalpräsidentin. Maximal sechs LSA-Mitglieder dürfen Theologen sein.

Präsidium der Landessynode komplett wiedergewählt

Samstag, 12. September, 17.43 Uhr. Obwohl zwei Drittel der Mitglieder der bayerischen Landessynode neu ins Kirchenparlament gewählt wurden, bleibt an der Spitze alles beim Alten: In Geiselwind wurden am Samstag sowohl Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel als auch die beiden Vizepräsidenten Hans Stiegler und Walter Schnell wiedergewählt. Dass das alte Präsidium auch wieder das neue werden könnte, hatte schon während des Wahlvorgangs bei einigen für Unmut gesorgt. Theologieprofessor Peter Bubmann sagte, er und andere Synodale seien "etwas bekümmert", dass das Präsidium nicht die neue Zusammensetzung der Synode widerspiegelt.

Die 63-jährige Biologin Preidel erhielt 93 von 105 abgegebenen Stimmen, zwölf Stimmen waren ungültig. Preidel war die einzige Kandidatin für das Amt, 2014 war sie erstmals gewählt worden. Bei den beiden Wahlen für die Vizepräsidenten hatten die Synodalen nur ein Mal eine Auswahl: Der bisherige und neue Vize Hans Stiegler, Dekan in Ansbach, erhielt dabei 63 der 105 abgegebenen Stimmen und setzte sich gegen Dekan Felix Reuter aus dem Prodekanat München-Nord durch. Die ebenfalls als Vize vorgeschlagene Fürther Pfarrerin Stefanie Schardien lehnte eine Kandidatur allerdings ab.

Auch der zweite Vize-Präsident der Landessynode bleibt der gleiche: Walter Schnell erhielt in der Wahl 90 von 106 abgegeben Stimmen. Nach seiner Wahl sagte er, er wolle sich in den kommenden Jahren dafür einsetzen, dass das Synodalpräsidium "auch wieder jünger" wird.  Der Erlanger Professor Bubmann sagte dem Sonntagsblatt, er persönlich sei mit der Zusammensetzung des Präsidiums nicht zufrieden, sie sei aber auch "keine Katastrophe". Er habe allerdings die Befürchtung, dass die öffentliche Wahrnehmung des Wahlergebnisses nun die sei, dass für die kommenden sechs Jahre "alles beim Alten bleibt".

Auch für die an diesem Sonntag (13. September) anstehende Wahl des Landessynodalausschusses, der die Landessynode zwischen ihren beiden Tagungen im Frühjahr und Herbst vertritt, habe er nun die Befürchtung, "dass sich die Besetzungspolitik" der drei Arbeitskreise "Offene Kirche", "Lebendige Gemeinde" und "Dritter Arbeitskreis" fortsetze.

Preidel bleibt Präsidentin der bayerischen Landessynode

Samstag, 12. September 2020, 16.13 Uhr: Die bisherige Präsidentin der bayerischen Landessynode bleibt auch die neue: Annekathrin Preidel wurde am Samstag bei der konstituierenden Sitzung des Kirchenparlaments im unterfränkischen Geiselwind wiedergewählt. Auf die 63-jährige Erlanger Biologin entfielen 93 Stimmen, darüber hinaus gab es zwölf ungültige Stimmen. Drei Synodale nahmen an der digitalen Stimmabgabe nicht teil. Der Synode gehören 108 wahlberechtigte Mitglieder an. Preidel war die einzige Kandidatin für das Amt, erstmals war sie 2014 gewählt worden.

Nach der Wahl sagte Preidel, sie nehme diese "sehr gerne an" und danke für das große Vertrauen und "den Rückenwind, der damit sicherlich verbunden ist". Ihre Intention sei immer gewesen, nicht zu spalten, sondern zu integrieren, "dass wir alle in einem guten Miteinander" den Weg in der Synode gehen, erläuterte sie. Dem Sonntagsblatt sagte Preidel nach der Wahl, die Synode bestehe aus Menschen mit sehr unterschiedlichen Interessen und Ideen. Sie sehe es als ihre Aufgabe, alle Synodale mitzunehmen.

Für den von ihr maßgeblich mit angestoßenen Erneuerungsprozess "Profil und Konzentration" (PuK) wünschte sich Preidel, dass die neue Synode diesen weiter mitträgt. Ein weiterer Schwerpunkt in ihrer zweiten Amtszeit soll es sein, mehr junge Menschen in der Synode in Verantwortung zu bringen. Die Synode habe sich mit zehn Jugend-Synodalen unter 27 Jahren und vielen weiteren jungen Menschen verjüngt. "Das war unser Wunsch", sagte Preidel. Nun gehe es um die Frage, wie diese auch in der Synode in Verantwortung kommen.

Ebenfalls gewählt werden sollen am Samstag die zwei Vizepräsidenten des Kirchenparlaments. Der Synode gehören 108 Synodale an, davon sind 89 gewählt und 13 berufen; weiter gehören ihr drei Vertreter der Evangelisch-Theologischen Fakultäten und der Augustana-Hochschule an, sowie drei Jugendsynodale. Von den 89 gewählten Synodalen müssen 60 Nichtordinierte sein, also "Laien". Die Synode wird für sechs Jahre gewählt. Sie entscheidet beispielsweise über den Haushalt der Landeskirche, beschließt Gesetze und wählt den Landesbischof.

Präsidenten-Amt der Synode: Nur Preidel als Kandidatin

Samstag, 12. September, 14.16 Uhr. Für das Präsidenten-Amt der bayerischen Landessynode gibt es dieses Mal nur eine Kandidatin: Die bisher amtierende Präsidentin Annekathrin Preidel (63) stellt sich wieder zur Wahl. Preidel sei von allen drei Arbeitskreisen "übereinstimmend" als Kandidatin vorgebracht worden, sagte Robert Glenk vom Vertrauensausschuss der Synode am Samstag in Geiselwind. Preidel selbst gehört dem Arbeitskreis "Offene Kirche" an, die beiden anderen Arbeitskreise "Gemeinde unterwegs" und der "Dritte Arbeitskreis" hätten keine eigenen Kandidaten benannt. Die Wahl der Synodalpräsidentin findet geheim statt.

Glenk sagte, kirchenrechtlich gebe es zwar eine Soll-Vorschrift, dass mehr Kandidaten aufgestellt werden sollen als Ämter zu vergeben sind - man könne aus Sicht des Vertrauensausschusses in diesem Fall aber darauf verzichten. Die promovierte Biologin Preidel - die seit 2014 schon Präsidentin der Synode war - stellte sich daraufhin kurz vor und sagte, sie würde sich freuen, wenn ihr das Kirchenparlament abermals das Vertrauen schenkt. Bevor allerdings der Wahlvorgang gestartet wurde, forderte "Gemeinde unterwegs", dass sich Preidel dort ausführlicher vorstellt - wie zuvor in den anderen beiden Arbeitskreisen.

Die drei Arbeitskreise der bayerischen Landessynode haben zwar verschiedene Grundorientierungen, sind aber keine Fraktionen, wie man sie aus weltlichen Parlamenten kennt.

In ihrem letzten Bericht vor der Landessynode wies Preidel auf die weiteren Pläne hin. Die Kirchengesetze, die eigentlich auf der im März vorgesehene und wegen Corona ausgefallen Tagung beraten und beschlossen werden sollten, stünden nun auf der Tagesordnung der Herbstsynode im November, kündigte Preidel an. Darunter sei auch das "so wichtige Kirchengesetz" zur Prävention, Hilfe und Aufarbeitung im Hinblick auf sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche in Bayern. Auch der endgültige Beschluss zur Landesstellenplanung, der umfassenden Verteilung der Pfarrerstellen und des theologischen Personals in Bayern, solle auf die Frühjahrssynode 2021 verschoben werden.

Wie die Synodalpräsidentin informierte, habe der LSA einstimmig die Errichtung einer neuen kirchlichen Projektstelle in Erlangen befürwortete. Denn in Erlangen entstehe mit dem Siemens-Campus ein neuer Stadtteil, in dem bis zu 20.000 Menschen verschiedener Nationalitäten leben und arbeiten werden. Ziel der Projektstelle sei die Erprobung und Bewertung "eines spezifisch kirchlichen Ortes inmitten der Arbeitswelt".

Gottesdienst zur Eröffnung der Landessynode

11. September, 22.43 Uhr: Mit einem Gottesdienst ist am Freitagabend die Landessynode eröffnet worden. Die Organisatoren der Synodaltagung haben sich alle Mühe gegeben. Die riesige Event-Halle, die sonst Platz für mehr als 4.000 Menschen bei Veranstaltungen bietet, wurde mit einem schwarzen Vorhang zweigeteilt. Auf der einen Seite befindet sich der Gottesdienstraum, auf der anderen Seite der Sitzungsraum des Plenums mit Tischen. Am Samstag geht es dann weiter mit den Sitzungen und den Wahlen.

In seiner Predigt sprach der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm davon, dass das Christentum "keine Wellness-Religion" sei und sagte mit Blick auf die vielen neuen Mitglieder des evangelischen Kirchenparlaments, die im Gottesdienst auf ihr neues Amt verpflichtet wurden: "Ihre Verpflichtung wird Zumutungen für Sie mit sich bringen." Und sie werde "Bekenntnis und Einsatz" fordern.

Bedford-Strohm sagte, ein authentisches christliches Zeugnis müsse "immer den Glauben und die Liebe gemeinsam zum Ausdruck bringen". Man könne nicht "Salz der Erde und Licht der Welt sein", ohne selbst die Liebe Jesu Christi auszustrahlen, von der man spreche. Zum Christsein gehöre, sich anrühren zu lassen von der Not der anderen, sagte Bedford-Strohm. Dabei sei es völlig gleich, ob es sich um Obdachlose, misshandelte Kinder, Sterbende hierzulande oder Kinder in griechischen Flüchtlingslagern handle.

Er verwies auch darauf, dass Kirche zwar nicht blind dem Zeitgeist folgen dürfe, aber auch nicht die Augen vor "wichtigen Entwicklungen und Erkenntnissen" verschließen darf und deswegen vielleicht sogar "ihre eigene Sache verrät". Wenn etwa säkulare Akteure "in ihrem Einsatz für Humanität, für Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Natur" vorangehen, sei die Kirche genau dann "Salz der Erde und Licht der Welt", wenn sie sich an die Seite dieser Akteure stelle: "Und wenn es junge Menschen sind, die sich gegen den Klimawandel und damit für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, dann erst recht."

Start der Landessynode in Geiselwind

11. September, 08.12 Uhr: Ab heute (Freitag) trifft sich die bayerische evangelische Landessynode mit ihren 108 Mitgliedern zu ihrer konstituierenden Sitzung. Diese findet Corona-bedingt allerdings nicht in einem gewöhnlichen Tagungsraum statt, sondern in der Event-Halle des Autohofs Strohofer in Geiselwind. Dort finden normalerweise eher Rockkonzerte, Festivals oder jedes Jahr an Pfingsten ein großer Trucker-Gottesdienst mit Hunderten Gästen statt.

Die konstituierende Sitzung des Kirchenparlaments sollte bereits im März stattfinden, musste aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Daraufhin suchte man einen geeigneten Ort, an dem Plenartagungen und Ausschusssitzungen mit genügend Abstand zwischen den Synodalen möglich sind - und wurde in Geiselwind fündig. Im Mittelpunkt der Tagung, die am Sonntag (13. September) endet, steht die Wahl eines neuen Präsidiums.

Das sind die neuen Synodalen

9. September, 15.36 Uhr: Im Dezember des vergangenen Jahres haben die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern die Mitglieder der neuen Landessynode gewählt, die ab Freitagnachmittag erstmals zusammen kommt. Das Ergebnis: Es gibt viele neue Gesichter und die Zusammensetzung ist insgesamt weiblicher und jünger. Hier finden Sie eine Dokumentation der Wahlergebnisse aus allen sechs Kirchenkreisen und eine Übersicht aller Gewählten. Und hier einen Überblick zu den Mitgliedern.

Die Tagesordnung der Landessynode im Überblick

8. September, 13.20 Uhr: Die Landessynode der neu gewählten Synodalen in Bayern läuft von Freitagnachmittag bis Sonntagabend - den Ablauf lesen Sie hier: 

  • Freitag, 11. September 2020: Die Synode beginnt mit einem Eröffnungsgottesdienst um 17 Uhr mit Abendmahl und Verpflichtung der neuen Synodalen. Predigen wird Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.
  • Samstag, 12. September 2020: Ab 9.00 Uhr, tagt die neue Synode im Plenum, um aus ihrer Mitte heraus ein neues Präsidium sowie die ständigen Ausschüsse zu wählen. Auf der Tagesordnung steht darüber hinaus eine Vorlage für ein Kirchengesetz zur "Erprobung besonderer Arbeitsformen" – konkret geht es darum, die rechtliche Voraussetzung dafür zu schaffen, dass Tagungen der Landessynode und des Landessynodalausschusses ganz oder teilweise auch digital, z.B. per Videokonferenz, stattfinden können.
  • Sonntag, 13. September 2020: Die Tagung endet voraussichtlich gegen 17 Uhr. Da die Wahlen geheim sind und während der Wahlvorgänge striktes Fotografierverbot besteht, wird es von dieser Synodaltagung keinen Livestream im Internet geben.

Bayerische Landessynode kommt in Geiselwind erstmals zusammen

4. September 2020, 7.02 Uhr: Die neu gewählte bayerische Landessynode kommt zu ihrer ersten Tagung vom 11. bis 13. September 2020 im Eventzentrum Strohofer in Geiselwind zusammen. Die 108 Synodalen, in der Mehrzahl Laien, bestimmen als Kirchenparlament mit weitreichenden Befugnissen den Kurs der bayerischen Landeskirche.

Die Synodaltagung, die bereits im März stattfinden sollte, aber wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde, beginnt am Freitag mit einem Eröffnungsgottesdienst. Wegen der Corona-Pandemie werde es eine stark verkürzte Tagesordnung geben.

Unsere Redakteurinnen und Redakteure berichten täglich vor Ort und aktuell von der Landessynode 2020 in Geiselwind. Das Dossier mit allen aktuellen Berichten finden Sie unter sonntagsblatt.de/landessynode.

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