23.03.2021
Landessynode 2021

Synodale Anna-Nicole Heinrich über Glaube in verletzlichen Zeiten

Die Synodale Anna-Nicole Heinrich spricht über Digitalisierung in der Kirche und Glaube in verletzlichen Zeiten.
Synodale Anna-Nicole Heinrich Synode
Synodale Anna-Nicole Heinrich Synode

Die Landessynode tagt vom 21. bis zum 25. März 2021. 108 Synodale kommen per Videokonferenz zusammen, um unter anderem über die Landesstellenplanung und die Folgen von Corona zu sprechen. Über den aktuellen Stand der Tagung informieren wir Sie mit unserem Newsticker.

Im Interview mit sonntagsblatt.de erklärt die Studentin und Synodale Anna-Nicole Heinrich, warum ihr das Thema Digitalisierung in der Kirche wichtig ist und was das Tagungsthema "Glaube in verletzlichen Zeiten" für sie bedeutet.

Anna-Nicole Heinrich zum Thema Digitalisierung

"Ich freue mich darauf, in der Legislatur hoffentlich das Thema der Digitalisierung auf unterschiedlichste Weise voranbringen zu können. Sowohl die digitale Professionalisierung der Verwaltung als auch generell digital-ethische Themen." 

"Ich glaube gerade bei der Digitalisierung der Verwaltungsstruktur ist richtig viel Nachholbedarf. Und ich hoffe, dass man das nicht nur die Landeskirche in Bayern angreift sondern landeskirchenübergreifend denkt"

Anna-Nicole Heinrich über Gemeinschaft in Zeiten von Corona

"Wenn ich an persönlichen Glauben in verletzlichen Zeiten denke, dann ist der in der aktuellen Situation umso verletzlicher, weil man sich schwer in Gemeinschaft begeben kann. Gerade wenn ich persönlich verletzlich bin, oder mein Glaube verletzt ist oder sich verletzlich anfühlt, tut es gut, das zu teilen. Und deswegen halte ich das für einen guten Schwerpunkt für die Synode, weil vermutlich viele selber davon betroffen sind. Und trotzdem bedeutet der Glaube in der jetzigen verletzlichen Zeit auch super viel Halt."

ShareFacebookTwitterShare

Weitere Artikel zum Thema: