10.03.2017
Kampf ums Überleben

Die Sea-Eye sticht wieder in See

Mehr als 5.500 Menschen hat die Rettungsorganisation Sea-Eye im vergangenen Jahr vor dem Ertrinken gerettet. Die Helfer berichten von nackter Todesangst, die ihnen auf hoher See begegnet.
Sea-Eye

Ahoi, sagt der Seemann, wenn er in See sticht und auch im Karneval findet der Ausdruck seine Verwendung. Nach „Ahoi“ ist es der Crew des Rettungsschiffes Sea-Eye allerdings nicht. Am Dienstag, den 7. März 2017, stach das Schiff in See. Die Fahrt führt von Licata auf Sizilien an die libysche Küste, wo sie Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten. Freiwillige Helfer berichten:


 

Die Sea-Eye sticht wieder in See
Freiwillige Helfer berichten über ihre Erlebnisse auf der Sea-Eye.
Hubert Mauch

Dossier Asyl und Flucht

Weltweit sind etwa 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Auch in Bayern suchen viele Schutz. Wie geht es den Flüchtlingen hier? Welche Erfahrungen machen Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit? Lesen Sie das und mehr in unserem Dossier "Flucht und Asyl" .

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